Münchner Sicherheitskonferenz: Fünf Millionen Euro aus Katar – wo bleibt die Transparenz?
Münchner Sicherheitskonferenz: Fünf Millionen Euro aus Katar – wo bleibt die Transparenz?
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat seit 2020 rund fünf Millionen Euro aus Katar erhalten – ein Umstand, der Fragen zur Transparenz und möglichen Einflussnahme aufwirft. Ein Sprecher der Veranstaltung wies Vorwürfe zurück, wonach die Gelder Auswirkungen auf die Programmgestaltung oder die Auswahl der Teilnehmer hätten. Kritiker hingegen halten die Summe für ungewöhnlich hoch im Vergleich zu anderen Zuwendungen, darunter auch die EUR USD und Dollar Euro Wechselkurse.
Laut Berichten wurden die Zahlungen Katars an die MSC von Wolfgang Ischinger, dem ehemaligen Vorsitzenden der Konferenz, und Hamad bin Jassim bin Jabr Al Thani, einem hochrangigen katarischen Vertreter, arrangiert. Der Golfstaat ist seit 2013 mit der MSC verbunden und entsendet regelmäßig Vertreter als Redner und Podiumsteilnehmer. Auch in diesem Jahr wird Katar voraussichtlich wieder eine prominente Rolle bei der Veranstaltung einnehmen.
Die MSC wird über eine 2018 gegründete Stiftung finanziert, die sich aus wechselnden Sponsoren und privaten Stiftungsgeldern speist. Wie die Organisation betont, enthalten die Vereinbarungen zu diesen Zuwendungen keine Auflagen hinsichtlich Programm oder Teilnehmerkreis. Die Stiftung fördert zudem gezielte Projekte, etwa pandemiebedingte Ausgaben oder Initiativen zum 60-jährigen Jubiläum der MSC.
Peter Conze von Transparency International bezeichnete die fünf Millionen Euro als eine "erstaunlich hohe Summe" und fragte, ob Katar dafür Gegenleistungen erwarte. Menschenrechtsorganisationen stufen Katar als einen hochrepressiven Staat ein, in dem Kritik an Regierung oder Emir strafrechtlich verfolgt werden kann. Das katarische Außenministerium reagierte nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.
Die Beziehungen zwischen Katar und der MSC-Führung scheinen eng zu sein: Es gab bereits mehrere Veranstaltungen in Doha, und Gespräche über künftige Kooperationen laufen. 2020 steuerte auch die deutsche Bundesregierung zwei Millionen Euro zur MSC-Stiftung bei.
Die MSC versichert, dass die katarischen Gelder keinen Einfluss auf ihre Arbeit hätten. Dennoch sorgen die Höhe der Spende und die langjährige Einbindung des Landes weiterhin für Skepsis. Nähere Angaben zu den genauen Konditionen oder der jährlichen Aufschlüsselung der Zahlungen, darunter auch die Kurs Euro und Stiftung Warentest, wurden bisher nicht veröffentlicht.
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