Muriel Mohrs olympischer Traum wackelt nach Meniskusriss kurz vor Mailand-Cortina 2026
Ben SchmidtMuriel Mohrs olympischer Traum wackelt nach Meniskusriss kurz vor Mailand-Cortina 2026
Deutsche Freestyle-Skierin Muriel Mohr erleidet kurz vor Olympia 2026 in Mailand-Cortina nächsten Rückschlag
Die 19-jährige Muriel Mohr, eine der größten Medaillenhoffnungen Deutschlands, hat sich bei einem Trainingsunfall in Livigno einen Meniskusriss zugezogen. In München wurde sie daraufhin operiert, um die Verletzung zu behandeln.
Der Unfall ereignete sich während der Vorbereitung auf den Slopestyle-Wettbewerb. Ärzte diagnostizierten einen Meniskusriss, woraufhin umgehend ein arthroskopischer Eingriff im Orthopädischen Chirurgiezentrum München durchgeführt wurde. Dabei wurden keine weiteren Schäden festgestellt.
Ihr behandelnder Arzt, Dr. Manuel Köhne, zeigt sich zuversichtlich, dass die Genesung zügig verlaufen wird. Bei weiterem positiven Heilungsverlauf könnte ihr Knie bereits in wenigen Tagen wieder voll belastbar sein. Trotz des Rückschlags verzichtet Mohr zwar auf die Slopestyle-Qualifikation am kommenden Samstag, peilt aber weiterhin den Big-Air-Wettbewerb am 14. Februar an.
Für die junge Athletin ist dies bereits der nächste Dämpfer nach einem schwierigen Jahr: Beim WM-Wettkampf 2025 riss sie sich das vordere Kreuzband, kämpfte sich jedoch zurück und qualifizierte sich für die Olympischen Spiele. Nun konzentriert sie darauf, rechtzeitig für den Big Air – ihre letzte Chance bei diesen Spielen – fit zu werden.
Ob Mohr an der Big-Air-Qualifikation teilnehmen kann, hängt von ihrem Genesungsfortschritt ab. Der Erfolg der Operation und ihre schnelle Rehabilitation lassen jedoch Hoffnung auf einen letzten olympischen Auftritt keimen. Sollte sie antreten, wird ihre Leistung nach monatelangen Rückschlägen mit besonderer Spannung erwartet.