Navigations-Panne führt Touristen in vereisten Graben – Feuerwehr muss retten
Ben SchmidtNavigations-Panne führt Touristen in vereisten Graben – Feuerwehr muss retten
Eine Gruppe amerikanischer Touristen geriet in Bedrängnis, nachdem ihr Navigationsgerät sie auf eine gesperrte Waldstraße führte. Ihr Versuch, die Drehmöser-Berghütte zu erreichen, endete damit, dass sowohl ihr Auto als auch das Fahrzeug eines Freundes in einem Graben stecken blieben. Die Feuerwehr musste ausrücken, um sie aus dem vereisten Gelände zu bergen.
Die Touristen hatten deutliche Warnhinweise ignoriert, bevor sie die steile, schneebedeckte Straße befuhren. Ein Einfahrtsverbotsschild und eine geöffnete Schranke versperrten zwar die Route, doch sie fuhren trotzdem weiter. Innerhalb kürzester Zeit rutschten beide Fahrzeuge von der Straße ab und blieben im Graben stecken.
Die Feuerwehrkräfte trafen mit schwerem Gerät ein, das mit Schneeketten ausgestattet war. Es dauerte etwa 30 Minuten, bis die Autos mit einer Winde aus dem Eis befreit werden konnten. Feuerwehrkommandant Peter Gröbl warnte später Autofahrer davor, sich ausschließlich auf ihr Navigationsgerät zu verlassen, und rief sie zur Vernunft auf. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Zwischenfälle in der Region ein. Die Behörden haben Besucher immer wieder davor gewarnt, sich in unbekanntem Gelände blind auf Navigationsgeräte zu verlassen.
Jeder Fahrer musste ein Bußgeld von 55 Euro für das Befahren der gesperrten Zone zahlen. Zudem kommen die Kosten für den Rettungseinsatz auf sie zu. Lokale Behörden erinnerten die Besucher erneut daran, vor Fahrtantritt die Straßenverhältnisse zu prüfen und Warnschilder zu beachten.