Nemetschek übernimmt Mehrheit an US-Softwarefirma HCSS für 2026
Die deutsche Softwarefirma Nemetschek Group hat sich darauf verständigt, eine Mehrheitsbeteiligung an Heavy Construction Systems Specialists, LLC (HCSS) zu erwerben. Der Abschluss der Transaktion ist für das späte Jahr 2026 vorgesehen; HCSS wird dann zur Sparte Build & Construct des Nemetschek-Konzerns gehören. Rechtlich und finanziell wurde der Deal von den Kanzleien Latham & Watkins sowie Freshfields Bruckhaus Deringer begleitet.
HCSS ist spezialisiert auf Softwarelösungen für Infrastrukturprojekte und den Schwer- und Tiefbau. Nach dem Vollzug der Übernahme wird Nemetschek etwa 72 Prozent der Anteile halten, während die Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo mit rund 28 Prozent als Minderheitsgesellschafterin beteiligt bleibt.
Ein Team von über 20 Anwälten der Kanzlei Latham & Watkins führte die grenzüberschreitende Transaktion an. Freshfields Bruckhaus Deringer zeichnete für die Finanzierungsaspekte verantwortlich, wobei die Partner Michael Josenhans und Dennis Chinnow den Prozess leiteten.
Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und der üblichen Abschlussbedingungen. Beide Seiten rechnen mit einer Finalisierung in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Durch die Übernahme wird HCSS in das Portfolio an Bausoftware der Nemetschek Group integriert. Vor dem Vollzug müssen jedoch noch regulatorische Prüfungen sowie die endgültigen Vertragsbedingungen erfüllt werden. Thoma Bravo bleibt als Minderheitsinvestor im Unternehmen engagiert.






