31 March 2026, 18:16

Neuer Nahverkehrsplan für die Untermainregion soll Busnetz revolutionieren

Offenes Buch mit detaillierter Karte von Bayern mit beschrifteten Städten, Dörfern, Flüssen und geografischen Merkmalen.

Neuer Nahverkehrsplan für die Untermainregion soll Busnetz revolutionieren

Neuer Nahverkehrsplan für die bayerische Untermainregion verabschiedet

Für die bayerische Untermainregion, die die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg umfasst, wurde ein neuer Nahverkehrsplan verabschiedet. Das über eineinhalb Jahre erarbeitete, 157 Seiten starke Dokument sieht Verbesserungen bei Buslinien und Bedarfsverkehr vor. Bürgerinnen und Bürger hatten zudem die Möglichkeit, ihre Meinungen im Rahmen einer Online-Beteiligungsphase einzubringen.

Zwischen 2015 und 2019 stieg die Nutzung des öffentlichen Verkehrs in Unterfranken kontinuierlich von etwa 85 Millionen auf 92 Millionen Fahrgäste an. Die Pandemie führte anschließend zu einem deutlichen Rückgang – bis 2022 sank die Zahl auf 62 Millionen. Bis 2025 wird jedoch mit einer Erholung auf rund 88 Millionen Fahrgäste gerechnet.

Der neue Plan, federführend entwickelt von der AMINA – Aschaffenburg Miltenberg Nahverkehrs GmbH in Zusammenarbeit mit der PTV Transport Consult, setzt klare Ziele für eine bessere Verkehrsbedienung. Zu den zentralen Maßnahmen gehören die Aktualisierung bestehender Linienbündel, die Aufwertung von Haltestellen sowie die Einführung von Bedarfsverkehrsangeboten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung alternativer Buskonzepte.

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Während der Planungsphase wurden Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen, ihre Ideen einzubringen. Über eine digitale Beteiligungsplattform konnten sie Stellung zu den geplanten Änderungen nehmen, bevor die Endfassung verabschiedet wurde.

Ziel des Plans ist es, den öffentlichen Verkehr in der Region neu aufzustellen und auszubauen. Angesichts der schrittweisen Erholung der Fahrgastzahlen liegen die Prioritäten nun auf Flexibilität, Barrierefreiheit und Servicequalität. Die Umsetzung wird in den kommenden Monaten unter der Leitung der lokalen Verkehrsbehörden vorangetrieben.

Quelle