Neuer Oettinger-Geschäftsführer Thilo R. Pomykala startet am 1. April
Ben SchmidtNeuer Oettinger-Geschäftsführer Thilo R. Pomykala startet am 1. April
Oettinger Brauerei berufen Thilo R. Pomykala zum neuen Geschäftsführer
Zum 1. April übernimmt Thilo R. Pomykala die Position des Geschäftsführers bei der Oettinger Brauerei. Er bringt langjährige Erfahrung in der Lebensmittel- und Getränkebranche mit. Das familiengeführte Unternehmen, das 1731 gegründet wurde, stärkt mit dieser Personalie erneut seine Führungsmannschaft.
Pomykala wechselt nach über sechs Jahren bei Hochwald zu Oettinger, wo er als Geschäftsführer tätig war. Dort verantwortete er die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation und spielte eine zentrale Rolle für das strategische Wachstum des Unternehmens. Zuvor arbeitete er bei Meggle als Geschäftsführer für Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung und bekleidete verschiedene Positionen bei Hochland.
Seine Karriere begann Pomykala bei Unilever, gefolgt von einer Vorstandsposition bei der Semper idem Underberg AG. Pia Kollmar, Eigentümerin und Geschäftsführerin für Finanzen, Strategie und Einkauf bei Oettinger, begrüßte seine Berufung und hob seine Expertise im Bereich der schnelldrehenden Konsumgüter (FMCG) hervor.
Die Oettinger Brauerei, die rund 700 Mitarbeiter beschäftigt, produziert an zwei Hauptstandorten: in Oettingen (Bayern) und Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen). Jährlich werden etwa sechs Millionen Hektoliter Bier, Biermischgetränke und Erfrischungsgetränke hergestellt – das entspricht rund einer Milliarde abgefüllter Flaschen und Dosen. 2024 belegte Oettinger mit 6,6 Millionen Hektolitern den siebten Platz unter den größten deutschen Brauereien, wobei 2,4 Millionen Hektoliter exportiert wurden.
Neben Pomykala übernimmt auch Dominika Steinberg eine Geschäftsführerrolle. Sie wird die Bereiche Produktion und Technik verantworten und weiterhin die Führung in Personalwesen und IT innehaben.
Mit Pomykalas Eintritt beginnt für Oettinger eine neue Phase, um die Position in der wettbewerbsintensiven deutschen Braubranche zu halten. Mit einer erweiterten Führungsetage und einem langjährigen Ruf ist das Unternehmen gut aufgestellt, um seine Aktivitäten an den beiden wichtigsten Produktionsstandorten fortzuführen. Nach fast drei Jahrhunderten bleibt die Brauerei in Familienbesitz.






