Nina Ortliebs mutiges Comeback: Acht Monate nach Beinbruch zurück auf Skiern
Johanna MüllerNina Ortliebs mutiges Comeback: Acht Monate nach Beinbruch zurück auf Skiern
Nina Ortlieb: Determinierter Neuanfang auf Skiern – acht Monate nach Beinbruch
Nur acht Monate nach einem Bruch des rechten Wadenbeins hat die österreichische Skirennläuferin Nina Ortlieb einen entschlossenen Rückkehr ins Training gewagt. Die 29-Jährige, die in ihrer Karriere bereits mit einer Reihe schwerer Verletzungen zu kämpfen hatte, richtet ihren Blick nun auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano Cortina. Ihr Durchhaltevermögen prägt eine Laufbahn, die von Rückschlägen und Comebacks geprägt ist.
Ortliebs letzte Verletzung ereignete sich im Januar 2023 beim Abfahrtsrennen in Garmisch-Partenkirchen – ihr zweiter Wadenbeinbruch innerhalb von nur 13 Monaten. Dennoch hat sie mittlerweile das Skitraining wiederaufgenommen und zeigt sich dankbar für jede Kurve, die sie auf der Piste zieht.
Ihre Karriere war von Verletzungen überschattet, darunter zwei Kreuzbandrisse sowie Brüche an Schulter, Rippen, Becken, Arm, Hand und Nase. Die Bewältigung dieser Herausforderungen erforderte insgesamt 25 Operationen. Doch Ortlieb bleibt zielstrebig.
Als Tochter des Olympiasiegers Patrick Ortlieb, der 1991 in Albertville Gold in der Abfahrt gewann, hat sie bereits eigene Erfolge vorzuweisen: 2023 wurde sie Vize-Weltmeisterin in der Abfahrt. Jetzt treibt sie ihr Training mit klarem Fokus auf 2026 voran.
Ortliebs Rückkehr ins Training markiert einen weiteren Schritt in einer Karriere, die von Beharrlichkeit geprägt ist. Mit ihrer Erfahrung und Entschlossenheit bereitet sie sich weiter auf künftige Wettbewerbe vor. Die Olympischen Winterspiele 2026 bleiben ihr nächstes großes Ziel.






