Norwegens Biathlon-Stars fliegen per Helikopter zum Münchner LOOP-ONE-Festival
Elias BraunNorwegens Biathlon-Stars fliegen per Helikopter zum Münchner LOOP-ONE-Festival
Norwegens Biathlon-Team fliegt doch zum LOOP-ONE-Festival nach München
Nach anfänglichem Widerstand wird die norwegische Biathlon-Mannschaft an diesem Wochenende am LOOP-ONE-Festival in München teilnehmen. Das von Sturla Holm Lægreid angeführte Team hatte argumentiert, die verpflichtende Teilnahme würde das Hochgebirgstrainingslager der Athleten stören. Ein in letzter Minute ausgehandelter Kompromiss mit einem Helikoptertransfer hat den Konflikt nun beigelegt.
Die Internationale Biathlon-Union (IBU) hatte die Präsenz des norwegischen Teams bei dem Festival gefordert, das neue Fans für den Sport gewinnen soll. Lægreid kritisierte die Entscheidung öffentlich als "erzwungen" und warnte vor verlorener Trainingszeit. Im Gegensatz zu den Norweger:innen bezeichnete der deutsche Biathlet Erik Lesser die Veranstaltung im Münchner Olympiapark als inspirierend – sowohl für Sportler als auch Zuschauer.
Um die Beeinträchtigungen zu minimieren, organisierten die Veranstalter einen einstündigen Helikopterflug von Lavazè nach München, der eine vierstündige Autofahrt ersetzt. Die IBU übernimmt die Kosten von 14.000 Euro aus den Startprämien des Teams. Trotz der Lösung kann die Mannschaft ihr Trainingslager nicht wie ursprünglich geplant verkürzen.
Kein anderes Nationalteam unterliegt derselben Teilnahmepflicht – Norwegen bleibt damit die einzige Mannschaft, die von der IBU zur Teilnahme verpflichtet wird.
Das Festival findet wie geplant im Münchner Olympiapark statt. Die norwegischen Biathlon-Nationalmannschaft wird per Helikopter anreisen, finanziert durch ihre Wettkampfprämien. Ihre Teilnahme ist das Ergebnis eines Kompromisses, der Werbeverpflichtungen und Trainingsprioritäten in Einklang bringen soll.