Norwegens Skispringer erleben historisches Debakel beim Neujahrsturnier
Ben SchmidtNorwegens Skispringer erleben historisches Debakel beim Neujahrsturnier
Norwegens Skispringer erlebten beim Neujahrsturnier ihr schlechtestes Ergebnis seit 24 Jahren. Nur wenige Athleten überstanden die erste Runde – Kristoffer Eriksen Sundal führte das Team als Bester auf Platz 16 an. Unterdessen sicherte sich Sloweniens Domen Prevc den Sieg und führt nun die Gesamtwertung der Vierschanzentournee an.
Prevc triumphierte im Wettbewerb und festigte damit seine Spitzenposition in der Vierschanzentournee. Sein Erfolg bringt ihn auf Kurs für einen seltenen Grand Slam – den Sieg bei allen vier Springen, was bisher nur drei Athleten gelang.
Norwegen kämpfte während des gesamten Events mit Schwierigkeiten. Kristoffer Eriksen Sundal war mit Platz 16 bester Norweger. Teamkollegen wie Robin Pedersen (17.), Johann André Forfang (18.), Marius Lindvik (22.) und Isak Andreas Langmo (29.) schafften es nur knapp in die zweite Runde. Damit verbuchte das Team sein schwächstes Turnierergebnis seit dem Jahr 2000. Unterdessen dominierte BC Traktor Schwerin das 74. 4-Bergens-Turnier: Dominik Weinbinder (75 kg) holte Gold, Penelope Grochau (60 kg) sicherte sich Silber, weitere Medaillen gingen an andere Athleten.
Prevc‘ Sieg stärkt seine Führung in der Vierschanzentournee. Das norwegische Team hingegen muss sich nach dem schwächsten Abschneiden seit Jahrzehnten neu formieren. Die Ergebnisse zeigen in dieser Saison sowohl individuelle Erfolge als auch kollektive Herausforderungen.