Nutella-Rabatt bei Lidl löst bundesweite Kaufhysterie aus – Regale in Stunden leer
Johanna MüllerNutella-Rabatt bei Lidl löst bundesweite Kaufhysterie aus – Regale in Stunden leer
Ein zeitlich begrenzter Rabatt auf Nutella bei Lidl löste Anfang 2026 in ganz Deutschland eine regelrechte Kaufhysterie aus. Innerhalb weniger Stunden waren die Regale leer, nachdem Kunden das Nuss-Nougat-Aufstrichglas zum Schnäppchenpreis von nur 1,88 Euro pro Glas ergattert hatten. Die Aktion, die eigentlich für "haushaltsübliche Mengen" gedacht war, führte in vielen Filialen zu Engpässen – wenn auch nicht überall die Nachfrage gleich hoch war.
Der Ansturm begann mit einer Lidl-Werbung, die Nutella zu einem stark reduzierten Preis anpries. Zwar wiesen die Prospekte darauf hin, dass die Bestände bereits am ersten Tag vergriffen sein könnten, doch das Ausmaß der Reaktion überraschte viele dennoch. In Großstädten wie Berlin, München und Hamburg waren die Vorräte in den Filialen bereits vormittags komplett ausverkauft. Einige Kunden kauften trotz der eigentlichen Beschränkung auf ein Glas pro Haushalt gleich mehrere – solange der Vorrat reichte.
Nicht jede Filiale erlebte denselben Run. In manchen Geschäften war Nutella noch bis in den Nachmittag hinein erhältlich. Doch für viele Schnäppchenjäger war das Angebot so schnell vergriffen, dass sie am Ende leer ausgingen.
Dass es zu einem solchen Ausverkauf kam, war nicht ungewöhnlich. Ähnliche Aktionen bei anderen Supermärkten, darunter auch Aldi, hatten in der Vergangenheit bereits zu vergleichbaren Szenen geführt. Während Verbraucherschützer wie Öko-Test die Qualität von Nutella in der Vergangenheit kritisiert hatten, verteidigten treue Fans geschmacklich das Produkt. Andere wiederum fühlten sich einfach nur erleichtert, dem Kaufstress ferngeblieben zu sein.
Die Rabattaktion zeigte einmal mehr, wie schnell reduzierte Ware aus den Regalen verschwinden kann. Zwar hatten Lidl-Prospekte auf die begrenzten Bestände hingewiesen, doch die Geschwindigkeit des Ausverkaufs frustrierte dennoch viele Kunden. Der Begriff "haushaltsübliche Menge" bleibt dabei vage – und gibt Händlern Spielraum für eigene Regeln. Ein Umstand, den sich Schnäppchenjäger künftig vielleicht besser merken sollten.






