Ocasio-Cortez fordert Verbot des Aktienhandels für Politiker

Ocasio-Cortez fordert Verbot des Aktienhandels für Politiker
Ocasio-Cortez fordert Verbot von Aktienhandel für Abgeordnete
Teaser: Alexandria Ocasio-Cortez fordert ein Verbot von Aktiengeschäften für Parlamentarier – ausgelöst durch Berichte, wonach Marjorie Taylor Greene kurz vor einer wichtigen Ankündigung Donald Trumps Aktien im Wert von bis zu 315.000 Dollar gekauft haben soll.
15. April 2025, 08:48 Uhr
Alexandria Ocasio-Cortez hat ihre Forderung nach einem Verbot von privatem Aktienhandel für Mitglieder des US-Kongresses erneuert. Anlass ist ein Medienbericht, demzufolge die Republikanerin Marjorie Taylor Greene kurz vor einer bedeutenden Bekanntgabe des früheren Präsidenten Donald Trump Aktien im Wert von bis zu 315.000 Dollar erworben haben soll. Ocasio-Cortez argumentiert, Abgeordnete dürften nicht von ihrer Machtposition profitieren, während sie gleichzeitig Entscheidungen träfen, die den Markt beeinflussten.
Schon seit Langem setzt sich die demokratische Politikerin für strengere Regeln beim Aktienhandel von Kongressmitgliedern ein. Sie hatte den ETHICS Act eingebracht, ein Gesetzesvorhaben, das Abgeordnete verpflichtet, Vermögensverkäufe offenzulegen und Handelsgeschäfte auf Basis nicht öffentlich zugänglicher Informationen untersagt. Der Entwurf, erstmals 2023 vorgestellt und 2025 erneut eingebracht, zielt darauf ab, Interessenkonflikte zu vermeiden, indem Politiker gezwungen werden, ihre Einzelaktien in blind verwaltete Treuhandfonds (Blind Trusts) zu überführen.
Ihre jüngste Kritik richtet sich gegen Greenes jüngste Aktienkäufe – mit der Frage, ob diese auf Insiderwissen zurückgehen. Zudem warf Ocasio-Cortez Trump vor, die Märkte zu seinen Gunsten und zum Vorteil seiner Verbündeten zu manipulieren. Sie bezeichnete ihn als „Kriminellen“, der Finanzsysteme für persönliche Bereicherung ausnutze. Die Politikerin besteht darauf, dass sowohl Demokraten als auch Republikaner ein Verbot des Aktienhandels für Abgeordnete unterstützen sollten. Solche Reformen, so ihre Argumentation, würden Schlupflöcher schließen, die es Politikern ermöglichen, aus öffentlicher Not oder politischen Weichenstellungen Profit zu schlagen. Ein vollständiges Verbot würde ihrer Ansicht nach das Vertrauen in die Regierung wiederherstellen, indem finanzielle Anreize aus legislativem Handeln eliminiert würden.
Das geplante Verbot würde die Art und Weise, wie Kongressmitglieder private Investitionen tätigen, grundlegend verändern. Würde es verabschiedet, müssten alle Abgeordneten, ihre Ehepartner sowie unterhaltsberechtigte Kinder ihre Wertpapierbestände in Blind Trusts überführen. Ein solcher Schritt könnte das Finanzgebaren von Politikern nachhaltig verändern – und damit auch das Bild, das die Öffentlichkeit von ihrer Integrität hat.

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