Offenbachs Trauerhalle wird barrierefrei und nachhaltig saniert – Fertigstellung 2027
Elias BraunOffenbachs Trauerhalle wird barrierefrei und nachhaltig saniert – Fertigstellung 2027
Die Sanierung der Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof in Offenbach schreitet planmäßig voran. Die Arbeiten bleiben im Rahmen des veranschlagten Budgets von 8,8 Millionen Euro, während umfangreiche Modernisierungen die Funktionalität und Barrierefreiheit des Gebäudes deutlich verbessern sollen.
Bei den baulichen Maßnahmen sind bereits bedeutende Fortschritte erzielt worden: Das Dach wurde größtenteils erneuert, und die Tragkonstruktion für die neuen Kühlanlagen ist fertiggestellt. Zudem sind etwa 80 Prozent der Rohinstallationen für die haustechnischen Anlagen abgeschlossen.
Ein zentrales Anliegen des Projekts bleibt die Barrierefreiheit. Ein neuer Aufzug, rollstuhlgerechte Sanitäranlagen und stufenlose Wege sollen allen Besuchern einen einfacheren Zugang ermöglichen. Gleichzeitig wird die technische Infrastruktur im Inneren des Gebäudes weiter ausgebaut.
Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei der Modernisierung eine wichtige Rolle. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach wird künftig die Kühlanlagen und Beleuchtung mit erneuerbarer Energie versorgen. Darüber hinaus werden die markanten, von Bernd Rosenheim gestalteten Künstlerfenster der Halle während der Sanierung sorgfältig restauriert.
Die Fertigstellung des Projekts ist für das späte Jahr 2026 bis Anfang 2027 vorgesehen, wobei die Wiedereröffnung der Trauerhalle für das erste Quartal 2027 geplant ist. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Halle über eine verbesserte Barrierefreiheit, moderne Einrichtungen und nachhaltige Energielösungen verfügen. Die Investition von 8,8 Millionen Euro sichert nicht nur die zukünftige Nutzung des Gebäudes, sondern bewahrt auch sein künstlerisches Erbe.






