Oktoberfest 2025: Mehr Frauen suchen Schutz vor Gewalt und K.-o.-Tropfen
Johanna MüllerOktoberfest 2025: Mehr Frauen suchen Schutz vor Gewalt und K.-o.-Tropfen
Mehr Frauen suchen während des Oktoberfest-Besuchs Hilfe
Immer mehr Hilfesuchende in diesem Jahr: Zur Halbzeit der Wiesn wurden mehr Fälle gemeldet als 2024 – von Gewalt über sichere Heimwege bis hin zu Verdacht auf K.-o.-Tropfen.
- September 2025, 07:59 Uhr
Das Oktoberfest 2025 verzeichnet eine Zunahme an Sicherheitsbedenken: Zur Halbzeit der Veranstaltung suchten deutlich mehr Besucherinnen und Besucher Hilfe als im Vorjahr. Gemeldet wurden Vorfälle von Gewalt, Ängste vor K.-o.-Tropfen sowie Schwierigkeiten, sicher nach Hause zu kommen. Unterdessen nahm ein langjähriger Streit um den ältesten Würstlstand Deutschlands eine ungewöhnliche Wendung – statt vor Gericht wurde er im Boxring ausgetragen.
Auf dem Festgelände kam es aufgrund von Überfüllung zeitweise zu Sperrungen, was bei einigen Gästen ein Gefühl der Unsicherheit auslöste. Die Veranstalter verzeichneten eine höhere Zahl an Hilfesuchenden im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024. Die Vorfälle reichten von körperlichen Auseinandersetzungen bis hin zu Verdachtsmomenten auf das Verabreichen von K.-o.-Tropfen.
Für die verbleibenden Tage des Oktoberfests 2025 wurden die Sicherheitskontrollen verschärft und die Unterstützungsangebote ausgeweitet. Der Streit um den Würstlstand mag zwar im Ring entschieden worden sein – historisch bleibt die Frage jedoch ungeklärt. Die Besucher werden aufgefordert, besonders in der Schlussphase des Fests wachsam zu bleiben.