Oktoberfest 2025: Rekordbesuch trotz Bombendrohung und Überfüllung
Johanna MüllerOktoberfest 2025: Rekordbesuch trotz Bombendrohung und Überfüllung
Das Münchner Oktoberfest 2025 zog erneut rund 6,7 Millionen Besucher an und erreichte damit wie im Vorjahr den Rekord als größtes Volksfest der Welt. Doch in diesem Jahr kam es zu Störungen, darunter Überfüllung und eine Bombendrohung, die an zwei verschiedenen Tagen zu vorübergehenden Schließungen zwangen.
Am Samstag war das Festgelände mit etwa 300.000 Menschen auf der Theresienwiese komplett ausgelastet. Die Behörden sperrten alle Haupteingänge an der U-Bahn-Station und stoppten für etwa eine Stunde – von 17:00 bis 18:00 Uhr – den Zutritt für Neuankömmlinge. Viele Besucher berichteten von einem unangenehmen Gefühl in der dichten Menge, doch die Lage entspannte sich im weiteren Verlauf des Abends. Wiesn-Chef Christian Scharpf zeigte sich später erleichtert, als die Gäste nach Aufhebung der Beschränkungen zurückkehrten.
Schon früher in der Woche hatte das Oktoberfest seinen Start am Mittwoch verzögert, nachdem eine Bombendrohung gemeldet worden war. Dann, am Tag der Deutschen Einheit, schränkten die Veranstalter den Zugang erneut ein – diesmal nur für Besucher ohne Reservierung –, weil die Besucherzahlen nicht mehr zu bewältigen waren.
Trotz der vorübergehenden Schließungen blieb das Fest eine weltweite Attraktion mit Millionen Gästen. Die Verantwortlichen steuerten die Menschenmassen durch zeitweilige Zugangsbeschränkungen, sorgten so für Sicherheit und ermöglichten es, die Feierlichkeiten fortzusetzen, sobald sich die Situation beruhigt hatte.






