21 March 2026, 16:21

Paris Jackson attackiert Michael-Jackson-Biopic und Erbstreit eskaliert

Schwarz-weiß-Porträt von Rev. Samuel Jackson mit Text am unteren Rand des Papiers.

Anwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Paris Jackson attackiert Michael-Jackson-Biopic und Erbstreit eskaliert

Paris Jackson, die Tochter des verstorbenen Michael Jackson, hat öffentlich einen bevorstehenden Biopic-Film über ihren Vater kritisiert. Der unter dem Titel "Michael" erscheinende Streifen soll am 23. April 2023 in den deutschen Kinos anlaufen. Zudem wirft sie den Testamentsvollstreckern des Nachlasses vor, die Finanzen ihres Vaters unzureichend zu verwalten – sie sind für sein Vermächtnis und die finanziellen Angelegenheiten zuständig.

Der Biopic wird von Antoine Fuqua inszeniert und basiert auf einem Drehbuch von John Logan. Das Projekt wurde erstmals bekannt, nachdem der Produzent Graham King im November 2019 die Rechte gesichert hatte. John Branca, langjähriger Testamentsvollstrecker von Michael Jacksons Nachlass, fungiert neben King und John McClain als Produzent. Brancas Beteiligung steht besonders in der Kritik von Paris Jackson, die die Besetzung von Miles Teller in der Rolle Brancas infrage stellt.

Paris Jackson wirft der Führung des Nachlasses vor, in finanziellen Belangen intransparent zu agieren. Bisher soll sie rund 65 Millionen Dollar aus dem Erbe erhalten haben, behauptet jedoch, Anspruch auf "mehrere hundert Millionen" zu haben. Ihre Kritik beschränkt sich nicht auf finanzielle Aspekte – sie beanstandet auch die künstlerischen Entscheidungen hinter dem Film, den sie als verzerrte Darstellung der Lebensgeschichte ihres Vaters ansieht.

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Die juristischen Vertreter des Nachlasses wiesen ihre Einwände als "unsinnig" zurück. Eine Ignorierung eines großen Kinofilms über Michael Jacksons Leben wäre ihrer Meinung nach "verantwortungslos". Trotz ihrer Bedenken laufen die Dreharbeiten weiter; Fuqua ist seit Januar 2023 als Regisseur bestätigt.

Der Starttermin bleibt unverändert: Die deutsche Premiere ist für den 23. April 2023 geplant. Paris Jacksons Proteste haben die Produktion nicht gestoppt, und der Nachlass verteidigt weiterhin seine Entscheidungen. Der Konflikt unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Jackson-Familie und den Verwaltern des Vermächtnisses des verstorbenen Sängers.

Quelle