Peißenberg Miners scheitern trotz Aufholjagd an EHC Königsbrunn
Die Peißenberg Miners beendeten ihre Bayernliga-Saison mit einer 3:6-Niederlage gegen den EHC Königsbrunn. Die Niederlage beendete zudem ihre Serie von drei Siegen in Folge und hinterließ das Team frustriert nach einer zwar disziplinierten, aber ungleichmäßigen Leistung.
Die Miners starteten langsam in die Partie und fanden im ersten Drittel nur schwer in ihr Spiel. Königsbrunn nutzte dies früh aus und ging in Führung, während Peißenberg unsicher wirkte.
Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Miners zurück und gingen nach drei Treffern mit 3:2 in Führung. Doch ihr Schwung wurde gebremst, als Dominik Ebentheuer in der 26. Minute wegen eines groben Fouls an Stefan Rodrigues eine Spieldauerstrafe und Platzverweis erhielt. Königsbrunn traf daraufhin in Überzahl kurz vor der Pause zum 4:3 und übernahm erneut die Führung. Im letzten Drittel erspielten sich die Miners zwar Chancen, konnten diese aber nicht nutzen – Ryan Murphy verpasste dabei zwei klare Alleingänge. Königsbrunn blieb dagegen eiskalt und erhöhte auf 6:3, ehe Sternheimer mit einem Treffer ins leere Tor den Sieg besiegelte.
Trainer Markus Schröder kritisierte nach dem Spiel die mangelnde Disziplin seiner Mannschaft und nannte zu viele Strafzeiten als entscheidenden Faktor für die Niederlage. Die Niederlage bedeutete das Saisonende für die Miners, die nun über eine Partie nachdenken müssen, in der verpasste Chancen und defensive Fehler den Ausschlag gaben.