Pferdesport-Wettbewerb in München-Riem wegen Tierwohl-Bedenken gestoppt
Johanna MüllerPferdesport-Wettbewerb in München-Riem wegen Tierwohl-Bedenken gestoppt
Qualifikationswettbewerb im Reitsport in München-Riem nach Tierwohl-Bedenken abrupt abgesagt
Ein Qualifikationswettbewerb im Pferdesport in München-Riem wurde überraschend abgesagt, nachdem Bedenken hinsichtlich des Tierschutzes aufkamen. Eine Tierärztin entdeckte bei einer routinemäßigen morgendlichen Kontrolle Auffälligkeiten bei mehreren Ponys. Die Behörden haben daraufhin Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Die betroffenen Ponys nahmen an einer bayerischen Qualifikationsrunde für den Wettbewerb "Preis der Besten" teil. Bei der Untersuchung stellte die Tierärztin Probleme fest, die Anlass zur Sorge um das Wohl der Tiere gaben, obwohl ihr allgemeiner Gesundheitszustand später als gut beschrieben wurde. Nur eine geringe Anzahl von Ponys war betroffen.
Der Bayerische Reiter- und Fahrverband arbeitet eng mit der Polizei und der örtlichen Veterinärbehörde zusammen, um den Sachverhalt aufzuklären. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat den Vorfall scharf verurteilt und betont, dass das Wohl von Pferden und Ponys oberste Priorität habe.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, und die Absage des Wettbewerbs bleibt bis auf Weiteres bestehen.
Der Fall liegt nun in den Händen der Behörden, wobei sowohl der Reitsportverband als auch die Veterinärämter eingebunden sind. Weitere Details hängen vom Ergebnis der laufenden Untersuchungen ab. Die FN hat ihre Verpflichtung bekräftigt, in allen Wettbewerben strenge Tierschutzstandards einzuhalten.






