Pflegegrad 1 vor Kürzungen: Was sich für 860.000 Betroffene ändert

Pflegegrad 1 vor Kürzungen: Was sich für 860.000 Betroffene ändert
In Deutschland wird derzeit über Änderungen bei den Leistungen der Pflegegrade – insbesondere bei Pflegegrad 1 – diskutiert, von denen rund 860.000 Empfänger betroffen wären. Im Rahmen von Sparmaßnahmen prüft die Regierung die langfristigen Pflegeleistungen, darunter auch Zuschüsse. Gleichzeitig bleibt zwar finanzielle Unterstützung für barrierefreie Umbaumaßnahmen in Wohnungen erhalten, doch gelten hier strenge Auflagen.
Aktuell erhalten Personen mit Pflegegrad 1 einen monatlichen Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro. Zudem können sie Fördermittel für Anpassungen beantragen, etwa für die Installation von Haltegriffen (Kosten: 100 bis 250 Euro pro Stück) oder barrierefreie Duschen (4.000 bis 6.000 Euro). Die Zuschüsse decken verschiedene Umbaumaßnahmen ab – von der Beseitigung von Türschwellen über die Verbreiterung von Türen bis hin zum Einbau von Rampen.
Die geplanten Reformen könnten die Unterstützung für Empfänger von Pflegegrad 1 verändern. Dennoch bleiben bestehende Förderprogramme und Kredite für notwendige Wohnraumanpassungen verfügbar. Wer die Mittel vor Baubeginn beantragt, hat weiterhin Anspruch auf Zuschüsse; in einigen Bundesländern gibt es zusätzliche Hilfen. Im Mittelpunkt steht nach wie vor eine frühzeitige Planung, um sicherere und barriereärmere Wohnverhältnisse zu schaffen.

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