Piet Mayr bleibt mit nur 86 Stimmen Vorsprung Zornedings Bürgermeister
Elias BraunPiet Mayr bleibt mit nur 86 Stimmen Vorsprung Zornedings Bürgermeister
Piet Mayr hat sich in einer knappen Stichwahl zum vierten Mal als Bürgermeister von Zorneding durchgesetzt. Der 69-jährige CSU-Kandidat besiegte seinen unabhängigen Herausforderer Falk Skeide am Ende mit nur 86 Stimmen Unterschied. Bis zur Auszählung der letzten Briefwahlstimmen am Sonntagabend blieb das Rennen offen.
Die Stichwahl fand am 22. März 2026 statt, bei der Mayr gegen den 50-jährigen Skeide antrat, der als Unabhängiger von SPD, Grünen und der Freien Wählergemeinschaft (FWG) unterstützt wurde. Skeide hatte sich bewusst gegen eine Kandidatur auf einer Parteiliste für den Stadtrat entschieden und präsentierte sich stattdessen als verbindende Figur. Den Großteil des Abends lag er in Führung und baute seinen Vorsprung mit jeder ausgezählten Stimmauswertung weiter aus.
Die Stimmung spitzte sich weiter zu, als ein kurzer Stromausfall die Auszählung unterbrach. Die Anspannung im Raum war spürbar, während die Wahlhelfer daran arbeiteten, die Stromversorgung wiederherzustellen und die Stimmauswertung fortzusetzen. Der entscheidende Moment kam mit dem letzten Wahlbezirk – einem Briefwahlbezirk –, in dem Mayr schließlich mit über 100 Stimmen in Führung ging.
Am Ende des Abends erreichte Mayr 50,9 Prozent der Stimmen, was 2.480 Wahlscheinen entsprach, während Skeide auf 2.394 kam. Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse bedankten sich beide Kandidaten gegenseitig und betonten den fairen Verlauf des Wahlkampfs.
Mayr regiert Zorneding bereits seit 2008 und wurde nun zum vierten Mal in Folge im Amt bestätigt.
Das Ergebnis festigt Mayrs anhaltende Führung in Zorneding und verlängert seine Amtszeit um eine weitere Periode. Skeide, trotz breiter Unterstützung und eines starken Startvorsprungs, verfehlte knapp den Sieg. Die äußerst knappe Entscheidung unterstreicht die gespaltene Haltung der Wähler in der Gemeinde.






