10 February 2026, 12:32

Pokal-Krimi in München: Leipzigs Offensive trifft auf Bayerns Abwehrmacht

Ein Vintage-Plakat zeigt eine Menge, die ein Fußballspiel in einem Stadion beobachtet, mit dem Text "Football by the Underground - Humours of London No. 3" oben.

Pokal-Krimi in München: Leipzigs Offensive trifft auf Bayerns Abwehrmacht

RB Leipzig trifft im DFB-Pokal-Halbfinal-Rückspiel auf den FC Bayern München

Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, steht das Rückspiel des DFB-Pokal-Halbfinales zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München an. Anpfiff in der Allianz Arena ist um 20:45 Uhr, live zu sehen auf ARD und Sky. Trotz eines angekündigten Verdi-Streiks werden rund 5.000 Leipziger Fans erwartet – für sie gibt es Sonderregelungen im Nahverkehr.

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hat eine offensive Grundhaltung für die Partie angekündigt. Sein Team solle kompakt verteidigen, aber gleichzeitig die eigenen Stärken im Angriff ausspielen. Hasenhüttl ist überzeugt, dass seine Mannschaft den FC Bayern mit schnellem Spiel in die freien Räume und selbstbewussten Aktionen unter Druck setzen kann.

Im Tor wird der 23-jährige Maarten Vandevoordt für den 35-jährigen Péter Gulácsi stehen. Der 22-jährige Castello Lukeba könnte nach einer Knieverletzung zurückkehren. Dagegen fällt der 19-jährige Assan Ouédraogo nach wie vor aus – seine Rückkehr nach einer Knie-OP wird erst für Ende März oder Anfang April erwartet. Auch Suleman Sani (19) fehlt weiterhin wegen eines Sprunggelenksproblems.

Hasenhüttl kritisierte zudem die zunehmende Komplexität der Fußballregeln. Besonders bei Handspiel- und Abseitsentscheidungen wünscht er sich klarere Vorgaben. Zwar räumt er ein, dass der Videobeweis (VAR) die Schiedsrichterentscheidungen präziser mache, gleichzeitig führe er aber durch verschiedene Kamerawinkel und Interpretationsspielräume zu mehr Diskussionen.

Die Allianz Arena, die normalerweise 75.000 Zuschauer fasst, wird Schauplatz des Spiels sein. Bayerns letztes Heimspiel gegen Wolfsburg im Januar war ausverkauft – für das Pokalduell liegt die genaue Zuschauerzahl jedoch noch nicht vor.

Aufgrund von Verletzungen und taktischen Überlegungen wird Leipzig mit einer veränderten Startelf auflaufen. Trotz der Verkehrsbehinderungen durch den Streik hat der Verein sicherstellt, dass die Fans anreisen können. Das Ergebnis der Partie entscheidet, wer ins DFB-Pokal-Finale einzieht.