25 January 2026, 12:16

Polens Skispringer kämpfen mit Pech und Fehlern bei der Vierschanzentournee

Ein Plakat der Nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine schneebedeckte Landschaft mit Menschen, Pferden, Stangen, Flaggen, Gebäuden, Bäumen und Himmel sowie Text über das Ereignis zeigt.

Polens Skispringer kämpfen mit Pech und Fehlern bei der Vierschanzentournee

Polens Skispringer-Team erlebt schwierigen Start bei der Vierschanzentournee in Innsbruck

Drei der polnischen Athleten – Aleksander Zniszczoł, Kamil Stoch und Dawid Kubacki – schieden bereits in der ersten Runde des Einzelspringens aus. Nur Piotr Żyła konnte sich durchsetzen und belegte am Ende Platz 15.

Für eine Überraschung sorgte die Disqualifikation des 26-jährigen Polen Paweł Wąsek. Die Kampfrichter entdeckten auf seinen Skiern verbotenen Fluor-Wachs, ein Regelverstoß, der seinen Wettkampf vorzeitig beendete. Trainer Maciej Maciusiak lobte zwar Wąseks starke Form, zeigte sich aber schockiert über den Vorfall.

Die Probleme für Polen rissen nicht ab: Maciusiaks Entscheidung, Maciej Kot auf die Ersatzbank zu setzen, löste Diskussionen aus. Trotz Kot solider Leistungen setzte der Trainer auf andere Springer – eine Wahl, die Fans und Experten gleichermaßen hinterfragen. Nun konzentriert sich das Team auf den Mannschaftswettbewerb, wo ein sechster Platz das Ziel ist. Dort treffen sie auf Finnland und die Schweiz, doch die stärksten Konkurrenten warten noch. Österreich geht als Favorit ins Rennen und will nach 14 Jahren endlich wieder Gold gewinnen. Slowenien, der Titelverteidiger, setzt vor allem auf den Einzelsieger Domen Prevc, leidet aber unter der unbeständigen Form von Anže Lanišek. Auch Norwegen und Japan bleiben im Kampf um die Podestplätze, während Kasachstan und die USA als Außenseiter gelten. Live-Ticker zum Teamwettbewerb gibt es auf WP SportoweFakty.

Mit nur einem Springer in der Finalrunde blieben Polens Einzelresultate hinter den Erwartungen zurück. Jetzt richtet sich der Fokus auf den anstehenden Mannschaftswettbewerb, in dem das Team um einen Platz unter den Top Sechs kämpfen wird. Österreich und Slowenien gelten als Favoriten, doch auch Norwegen und Japan könnten um Medaillen mitmischen.