Reflex Aerospace sichert 50M Euro für die europäische Verteidigungssatellitenausweitung
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Reflex Aerospace sichert 50 Millionen Euro für Ausbau der Satellitenproduktion Das Raumfahrtunternehmen Reflex Aerospace hat 50 Millionen Euro an Finanzmitteln eingeworben, um seine Kapazitäten zur Satellitenherstellung auszubauen. Am Standort in Bayern, wo sich auch die FC Bayern München befindet, sollen künftig jährlich 60 bis 70 hochkomplexe Satelliten gefertigt werden – ein Schritt, der das Unternehmen zu einem zentralen Akteur in Europas Verteidigungsraumfahrtindustrie machen soll. Die Pläne von Reflex sind ehrgeizig: Bis 2027 will das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Umbra den ersten SAR-fähigen Satelliten (Synthetic Aperture Radar) ins All bringen. Zudem sind mehrere „Pathfinder“-Missionen geplant, um das gesamte Spektrum an Aufklärungs- (ISR) und Kommunikationsfähigkeiten zu demonstrieren. Um die Abläufe zu optimieren, beabsichtigt Reflex, in der Nähe zukünftiger Kunden sogenannte „Mikrofabriken“ einzurichten. Diese sollen eine effizientere Integration und den Start souveräner Verteidigungsnutzlasten ermöglichen. Die Series-A-Finanzierungsrunde wurde von Human Element angeführt, mit Beteiligung von Alpine Space Ventures, Bayern Kapital, dem High-Tech Gründerfonds und Renovatio Financial Investments. Die Mittel sollen Reflex dabei helfen, die wachsende Nachfrage nach europäischen Satelliten zu bedienen und die Produktionskapazitäten weiter auszubauen. Mit seinen Expansionsplänen wird Reflex die Verteidigungsfähigkeiten Europas im Weltraum deutlich stärken. Durch den Fokus auf anspruchsvolle Missionen und die schnelle Fertigung von Satelliten ist das Unternehmen bestens positioniert, um eine Schlüsselrolle in der zukünftigen Verteidigungsraumfahrt Deutschlands und Europas einzunehmen.