Regensburg setzt auf KI und 2,1 Millionen Euro für smarteren Verkehr
Regensburg modernisiert sein Verkehrsmanagementsystem mit neuer Technologie und 2,1 Millionen Euro Investition
Die Stadt Regensburg hat ihr Verkehrsleitsystem mit modernster Technik und einer Investition von 2,1 Millionen Euro auf den neuesten Stand gebracht. Das vierjährige Projekt, das von der Stadt und der Bundesregierung finanziert wurde, diente der Modernisierung der Straßeninfrastruktur und der Verbesserung des Verkehrsflusses. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen neue Sensoren, modernisierte Ampelanlagen und ein zentrales Computersystem, das 197 Lichtsignalanlagen steuert.
Im Rahmen des Projekts wurden 108 neue Sensoren installiert, um den Verkehrsfluss präziser zu erfassen. Zudem wurden 24 große Ampelanlagen erneuert und sechs Umweltsensoren angebracht, die zusätzliche Daten liefern. Ein neues zentrales Verkehrsrechnersystem koordiniert nun die 197 Lichtsignalanlagen der Stadt und nutzt dabei ein netzadaptives Verkehrsmodell für einen reibungsloseren Ablauf.
Trotz der Aufrüstung funktioniert die sogenannte "Grüne Welle" – bei der Ampeln für einen kontinuierlichen Verkehrsfluss synchronisiert werden – nicht überall einwandfrei. Unterschiedliche Straßenlängen und schwankende Verkehrsaufkommen stellen in einigen Bereichen nach wie vor eine Herausforderung dar.
Die Stadt entwickelt derzeit ein KI-Modell, das ausgefallene Detektoren durch die Nutzung anderer verfügbarer Daten simulieren soll. Für die Zukunft sind zudem die Installation von Road-Side-Units (RSUs) sowie ein zentrales Anmeldesystem für Busse geplant. Regensburg arbeitet dabei mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) zusammen, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Verkehrssteuerung einfließen zu lassen.
Die 2,1-Millionen-Euro-Investition hat Regensburg bereits neue Sensoren, modernisierte Ampeln und ein zentrales Steuerungssystem beschert. Weitere Innovationen wie KI-Simulationen und RSUs sollen die Verkehrseffizienz zusätzlich steigern. Die Kooperation mit lokalen Hochschulen sichert kontinuierliche Verbesserungen auf Basis wissenschaftlicher Fortschritte.






