07 February 2026, 10:33

Regensburg setzt auf regionale Bio-Küche mit Bundesförderung

Ein buntes Plakat mit einem hellblauen Hintergrund, das Bilder von verschiedenen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Getreide und Milchprodukten zeigt, mit der schwarzen, fetten Schrift "Gesunde-Nährstoffe aus Mais"

Regensburg setzt auf regionale Bio-Küche mit Bundesförderung

"Große Küche! Regional. Bio. Regensburg": Bundesinitiative für nachhaltige Ernährung gestartet

Am 5. Februar 2026 ist die neue Bundesinitiative "Große Küche! Regional. Bio. Regensburg" offiziell an den Start gegangen. Das Projekt zielt darauf ab, regionale und biologische Lebensmittelsysteme in Regensburg zu stärken – gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Vertreter aus Kommunalpolitik, Wirtschaft und Gemeinschaftsverpflegung kamen zusammen, um den Auftakt der Initiative zu feiern.

An der Eröffnungsveranstaltung nahmen rund 100 Teilnehmende teil, darunter Akteure aus Landwirtschaft, Logistik und Gastronomie. Gemeinsam ausgerichtet von der Stadt und dem Landkreis Regensburg, stand die Veranstaltung im Zeichen der Pläne, mehr regionale und biologische Produkte in Kantinen und Großküchen zu etablieren.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die praktische Unterstützung von zwölf Verpflegungseinrichtungen, die durch Coachings, Workshops und finanzielle Hilfen für die Bio-Zertifizierung profitieren sollen. Erste Erfolge sind bereits sichtbar: So wurden die "Regensburger Bio-Pommes" eingeführt, und weitere Entwicklungen wie kartoffelbasierte Produkte, Brühen und Saucen sind in Arbeit.

Ein weiteres zentrales Ziel ist die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. Mithilfe von Lebensmittelscannern soll das Abfallaufkommen erfasst werden, während eine neue digitale B2B-Plattform für mehr Transparenz in der Lieferkette sorgen soll. Individuelle Beratungsangebote für Unternehmen sollen langfristig nachhaltige Lebensmittelnetzwerke in der Region aufbauen.

Landrätin Tanja Schweiger und Oberbürgermeister Ludwig Artinger betonten die Bedeutung des Projekts für lokale Erzeuger und Verbraucher. Die Initiative wird vollständig vom BMEL finanziert und in Kooperation zwischen Stadt und Landkreis umgesetzt.

Mit Bundesförderung soll "Große Küche!" die regionalen Wertschöpfungsketten stärken und Lebensmittelabfälle verringern. Zwölf Verpflegungsbetriebe erhalten direkte Unterstützung, während neue Produkte und digitale Lösungen die Effizienz steigern sollen. Aktuelle Informationen gibt es über die offiziellen Projektkanäle und die lokalen Behörden.