17 April 2026, 14:20

"Richi"-Spruch löst Streit um Merchandise ohne Erlaubnis aus

Ein Mann in einer schwarzen Kapuzenjacke und einem schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd hält ein Mikrofon und steht selbstbewusst vor einer Wand, er scheint ein Komiker mit zurückgekämmtem Haar zu sein.

"Richi"-Spruch löst Streit um Merchandise ohne Erlaubnis aus

Ein viraler Spruch aus dem Schweizer Fernsehen hat eine juristische Auseinandersetzung um nicht autorisierte Merchandise-Artikel ausgelöst. Die Familie Schönbächler, deren verstorbener Vater Hermann den Ausdruck "Richi" geprägt hatte, hatte der kommerziellen Nutzung nie zugestimmt. Der Influencer Zeki baute die Zeile in seine Comedy-Soundboxen ein – was zu öffentlicher Kritik und Eingriffen des Handels führte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Streit begann, als Zekis Soundboxen den "Richi"-Spruch ohne Erlaubnis verwendeten. Die Familie Schönbächler meldete sich umgehend zu Wort und forderte ein Ende des Hypes sowie Respekt vor ihrer Privatsphäre. Zudem verlangte sie, das Meme aus Zekis neuem Produkt zu entfernen.

Der Schweizer Rundfunk SRF bestätigte, den Spruch nicht für kommerzielle Zwecke lizenziert zu haben. Als Reaktion zogen Händler Konsequenzen: Brack nahm die Soundboxen vorläufig vom Verkauf, prüft jedoch noch die Rechtslage – ältere Bestände sind weiterhin erhältlich. Galaxus hingegen bietet nach wie vor die überarbeitete Version der Soundbox an.

Später kündigte Zeki an, das "Richi"-Meme in künftigen Auflagen nicht mehr zu verwenden. Er versicherte Kunden, dass seine Produkte nun alle rechtlichen Vorgaben erfüllten.

Die Familie Schönbächler erhielt für die unautorisierten Artikel keine Zahlungen. Sowohl Brack als auch Galaxus passten ihre Angebote an, sodass nur noch die überarbeitete Soundbox erhältlich ist. Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit der Nutzung viraler Inhalte ohne entsprechende Genehmigung verbunden sind.

Quelle