Roland Mitterbauer verlässt die Augsburger Allgemeine nach digitalem Umbruch
Hannah BöhmRoland Mitterbauer verlässt die Augsburger Allgemeine nach digitalem Umbruch
Roland Mitterbauer verlässt die Augsburger Allgemeine und beendet damit seine Führung bei der digitalen Transformation des Unternehmens. Sein Abschied folgt auf fast zwei Jahre, in denen er als Leiter der Agentur für Arbeit zentrale Projekte leitete, die auf die Modernisierung der redaktionellen Inhalte und digitalen Geschäftsmodelle abzielten.
Mitterbauer stieß im September 2023 als Leiter der Agentur für Arbeit zur Chefredaktion. Bereits im Oktober 2024 übernahm er die Leitung der Initiative Content & Products, die redaktionelle Arbeit mit Produktentwicklung und digitalem Wachstum verknüpfen sollte. Seine Schwerpunkte lagen auf dem Ausbau digitaler Abonnements und der Weiterentwicklung der Online-Strategie des Verlages in Augsburg, Bayern.
Bernhard Hock, ein führender Vertreter der Mediengruppe Pressedruck, würdigte Mitterbauers Beitrag zur digitalen Wende. Der scheidende Manager selbst bedankte sich für die Möglichkeit, die Zukunft der Zeitung mitgestalten zu dürfen.
Mit Mitterbauers Ausscheiden werden seine Aufgaben nun auf drei Kollegen verteilt: Andrea Kämpfbeck, Peter Müller und Lena Jakat. Der Verlag bestätigte, dass vorerst keine externe Nachfolge für die Agentur für Arbeit gesucht werde.
Die Augsburger Allgemeine wird Mitterbauers Verantwortungsbereiche intern neu aufteilen. Seine Arbeit hinterlässt ein Gerüst für die digitale Expansion – doch wie nachhaltig sich seine Initiativen auswirken, bleibt abzuwarten. Das Team führt nun die von ihm angestoßenen Projekte fort.






