27 December 2025, 02:41

Runder Tisch in Berlin: Wie die bayerische Industrie ihre Transformation meistert

Ein Teigklumpen und ein Nudelholz auf einer hölzernen Oberfläche.

Runder Tisch in Berlin: Wie die bayerische Industrie ihre Transformation meistert

Runder Tisch im Wirtschaftsministerium: Gemeinsam die Transformation gestalten in Berlin

Ein kürzlich im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin abgehaltener Runder Tisch brachte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um die Herausforderungen der bayerischen Werkzeug- und Formenbauindustrie zu erörtern. Die unter dem Motto "Gemeinsam Transformation gestalten" stehende Veranstaltung konzentrierte sich darauf, traditionell starke Branchen bei der Bewältigung von Digitalisierung, Fachkräftemangel und den Anforderungen einer nachhaltigen Produktion zu unterstützen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Barbara Fuchs, wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen, gemeinsam mit dem VDWF (Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer) und dem vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft). Ziel der Gespräche war es, die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern und gleichzeitig die Wertschöpfung in der Region zu halten.

Der bereits fünfte Runde Tisch dieser Reihe stand im Zeichen des Programms "Transformationsreise", einer Initiative, die bayerischen Herstellern eine Plattform für Vernetzung, Wissensaustausch und Innovationsimpulse bietet. Unternehmen wie die Fürther Hoefer & Sohn, Mayer Formenbau, Knott Werkzeug- und Formenbau sowie Croner GmbH berichteten aus erster Hand über ihre Erfahrungen im Transformationsprozess.

Aus den Diskussionen gingen konkrete Unterstützungsmaßnahmen hervor, darunter die Prüfung von Vorfinanzierungsmöglichkeiten mit Banken und der LfA (Landesanstalt für Aufbaufinanzierung) sowie eine Überarbeitung der Struktur des bestehenden Transformationsfonds. Barbara Fuchs betonte, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Politik und Verbänden entscheidend sei, um den Wandel wirksam voranzutreiben. Die Teilnehmer waren sich einig, dass nun zügiges Handeln gefragt ist. Als nächster Schritt sollen die vereinbarten Maßnahmen unverzüglich umgesetzt werden, um die Widerstandsfähigkeit der Branche in einem sich rasant wandelnden wirtschaftlichen Umfeld zu stärken.

Die Veranstaltung zeigte praktische Wege auf, um den bayerischen Werkzeug- und Formenbau zu modernisieren. Durch gezielte finanzielle Förderung, die Anpassung von Förderrahmen und die Stärkung der Zusammenarbeit soll die Initiative Unternehmen zukunftsfest machen – bei gleichzeitiger Sicherung der regionalen Wertschöpfung. Die Umsetzung dieser Pläne wird darüber entscheiden, wie gut sich die Branche den anhaltenden technologischen und Nachhaltigkeitsherausforderungen stellt.