Schwere Knieverletzung beendet Margaux Dumonts Saison und Olympia-Träume
Elias BraunSchwere Knieverletzung beendet Margaux Dumonts Saison und Olympia-Träume
Die Schweizer Skicross-Athletin Margaux Dumont hat sich bei einem Weltcup-Rennen in Italien eine schwere Knieverletzung zugezogen, die das vorzeitige Ende ihrer Saison bedeutet. Die 23-Jährige, die für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina nominiert worden war, verpasst damit ihre erste Chance, auf der olympischen Bühne anzutreten. Ihr Ausfall kommt nach einer starken Serie, zu der 2024 ein Weltcup-Podestplatz und der Gewinn des Schweizer Meistertitels zählten.
Dumonts Verletzung ereignete sich bei einem Hochgeschwindigkeitssturz während des jüngsten Weltcup-Rennens. Ärzte bestätigten, dass sie operiert werden muss und damit für den Rest der Saison 2025/26 ausfällt. Dieser Rückschlag ist bereits das zweite Mal, dass sie mit einer schweren Knieverletzung zu kämpfen hat – 2023 hatte sie bereits eine ähnliche Diagnose erhalten.
Vor dem Sturz war Dumont in der besten Form ihrer Karriere gewesen. Sie hatte die Schweizer Meisterschaft gewonnen und im vergangenen Jahr erstmals einen Podestplatz im Weltcup erreicht. Ihre Leistungen machten sie zu einer der aussichtsreichsten Medaillenanwärterinnen für Mailand-Cortina.
Trotz früherer Verletzungen hatte sich Dumont einen Ruf als kämpferische Athletin erarbeitet. Nach ihrem Rückschlag 2023 war sie ins Rennen zurückgekehrt und wollte sich langfristig als prägende Figur im Skicross etablieren. Nun konzentriert sie sich auf die Genesung und ein mögliches Comeback in kommenden Saisons.
Die Verletzung streicht Dumont von der Teilnehmerliste für die Spiele 2026 und beendet ihre Hoffnungen auf eine olympische Premierenmedaille. Wie lange ihre Erholung dauern wird, ist noch unklar, doch die Operation markiert den ersten Schritt auf dem Weg zurück. Die Schweizer Teamverantwortlichen haben bisher noch keine Ersatzathletin für ihren Platz in Mailand-Cortina benannt.