22 March 2026, 06:16

Schwerer Arbeitsunfall in Schnaittach: 27-Jähriger stürzt in Nickel-Bad und erleidet lebensgefährliche Verbrennungen

Balkendiagramm, das die Anzahl und Rate von tödlichen Arbeitsunfällen nach Branche im Jahr 2010 zeigt, mit begleitendem Erläuterungstext.

Schwerer Arbeitsunfall in Schnaittach: 27-Jähriger stürzt in Nickel-Bad und erleidet lebensgefährliche Verbrennungen

Schwerer Arbeitsunfall in Schnaittach: 27-Jähriger mit lebensbedrohlichen Verletzungen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei einem schweren Industrieunfall in einem Betrieb in Schnaittach hat sich ein 27-jähriger Mann lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Nickel-Beschichtungsbeckens, wo der Arbeiter teilweise in das chemische Becken stürzte und schwere Verbrennungen erlitt. Kollegen leisteten sofort Erste Hilfe, bevor der Rettungsdienst eintraf und den Verletzten mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus brachte.

Der Unfall passierte während des Betriebs im Schnaittacher Werk. Der Arbeiter wurde in der Nähe des Nickel-Beschichtungsbeckens aufgefunden – einem Gefahrenbereich, in dem strenge Sicherheitsvorschriften gelten. Nach dem Sturz in das Becken zog er sich schwere Verbrennungen zu, woraufhin Kollegen umgehend Erste Hilfe leisteten.

Die Behörden bestätigten, dass die Kriminalpolizei nun die Ursache des Unfalls untersucht. Zu den Standard-Sicherheitsregeln für solche Anlagen gehören Risikobewertungen, Schutzausrüstung, Belüftungssysteme sowie regelmäßige Gesundheitschecks für die Mitarbeiter. Die Einhaltung der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), der Technischen Regel für Gefahrstoffe 510 (TRGS 510) und der REACH-Verordnung ist verpflichtend – sie regeln den Umgang mit Chemikalien, deren Lagerung und den Arbeitsschutz.

Der verletzte Mann wurde umgehend in ein Spezialkrankenhaus geflogen. Sein Zustand bleibt kritisch, während die Ermittler prüfen, ob zum Zeitpunkt des Unfalls alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten wurden.

Die Untersuchungen sollen klären, ob Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen zum Unfall beigetragen haben. Das Unternehmen steht nun unter Druck, ob es die Vorschriften zum Umgang mit Chemikalien korrekt umgesetzt hat. Derweil erhält der Arbeiter weiterhin notfallmedizinische Behandlung für seine Verletzungen.

Quelle