Simon Ammann kämpft um seinen letzten Olympischen Start im Skispringen
Admin UserSimon Ammann kämpft um seinen letzten Olympischen Start im Skispringen
Der Schweizer Skiverband (Swiss-Ski) hat die Zusammensetzung des Schweizer Olympischen Teams für die Skisprung-Weltcupsaison 2022/23 bereits vorentschieden. Die endgültige Kaderliste wird bis Ende dieser Woche nach einem Trainingslager in Oberstdorf erwartet. Die diesjährige Auswahl ist besonders bedeutend, da die Schweiz voraussichtlich nur drei Olympische Quotenplätze erhalten wird.
Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann strebt eine letzte Olympiateilnahme an. Doch die Konkurrenz ist hart. Zwei junge Skispringer, Juri Kesseli und Sandro Hauswirth, haben mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und bedrohen Ammanns Position im Team. Trainer Martin Künzle bezeichnet den Kampf um die Plätze als "brutal eng", angesichts der großen Tiefe im Kader.
Um sich für die Olympischen Winterspiele zu qualifizieren, müssen die Athleten entweder in die Top 15 des Weltcups kommen oder zweimal unter den besten 25 landen. Ammann konkurriert mit sieben weiteren Sportlern um die vier verbleibenden Plätze im Schweizer Skisprung-Weltcup-Team.
Die Bekanntgabe des Schweizer Olympischen Teams für die Skisprung-Weltcupsaison 2022/23 steht noch in dieser Woche an. Der Routinier Simon Ammann sieht sich einem harten Wettbewerb durch junge Talente gegenüber, die ebenfalls einen Platz im Team anstreben. Die finale Auswahl wird entscheiden, welche Schweizer Skispringer die Chance erhalten, bei den Olympischen Winterspielen anzutreten.