28 April 2026, 00:20

Škoda steigert Gewinn um 30 Prozent – trotz Verbrenner-Fokus und Hybridstrategie

Schwarzer und grüner Skoda Kodiaq Elektroauto fährt auf einer Straße mit Gebäuden, Laternen, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Škoda steigert Gewinn um 30 Prozent – trotz Verbrenner-Fokus und Hybridstrategie

Škoda hat für das Jahr 2022 starke finanzielle Ergebnisse vorgelegt – trotz der branchenweiten Herausforderungen in der Automobilindustrie stieg der Gewinn des tschechischen Herstellers deutlich an. Der Betriebserfolg des Unternehmens kletterte um 30 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Dieses Wachstum gelingt, während sich Škoda kurzfristig auf Verbrennungsmotoren und Hybridtechnologie konzentriert, statt auf rein elektrische Modelle zu setzen.

Der Erfolg der Marke im vergangenen Jahr basierte maßgeblich auf Kostenvorteilen, darunter niedrigere Lohn- und Energiekosten in Tschechien. Während der Nettogewinn des Volkswagen-Konzerns 2022 insgesamt zurückging, stieg Škodas Umsatz um 4,7 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro – bei einer Betriebsmarge von 8,3 Prozent.

Škoda bietet derzeit eine breite Palette an Fahrzeugen an, von Kleinwagen bis zu größeren Modellen mit verschiedenen Antriebsarten. Allerdings plant das Unternehmen kein rein elektrisches Auto nach dem Vorbild von Volkswagens ID.Every1, um eine Konkurrenz zum Mutterkonzern zu vermeiden. Stattdessen arbeitet man an einem elektrischen Siebensitzer, der 2026 auf den Markt kommen soll.

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Unternehmenschef Thomas Schäfer bestätigte, dass Škoda die Produktion von Verbrennern weiterführen und das Hybridangebot bis mindestens 2030 ausbauen werde. Einen Umzug der Volkswagen-Produktion nach Tschechien schloss er aus und verwies auf die ausgelasteten Kapazitäten der bestehenden Werke. Langfristig strebt das Unternehmen an, die Betriebsmarge bis Ende des Jahrzehnts auf zehn Prozent zu steigern.

Die finanziellen Ergebnisse 2022 unterstreichen Škodas Fähigkeit, selbst in einem schwierigen Marktumfeld die Gewinne zu steigern. Mit dem Fokus auf Hybridfahrzeuge und dem geplanten elektrischen Siebensitzer verbindet die Marke Tradition mit zukünftigen Anforderungen. Das Ziel einer zehnprozentigen Betriebsmarge bis 2030 wird die Strategie des Unternehmens in den kommenden Jahren prägen.

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