21 February 2026, 10:35

Söder verteidigt erweiterte Mütterrente gegen scharfe Kritik und Ungerechtigkeitsvorwürfe

Ein detaillierter alter Stadtplan von Weimar, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Text enthält, der Informationen über die Bevölkerung, Sehenswürdigkeiten und Straßen der Stadt bereitstellt.

Söder verteidigt erweiterte Mütterrente gegen scharfe Kritik und Ungerechtigkeitsvorwürfe

CSU-Chef Markus Söder hat die ausgeweitete Mütterrente gegen jüngste Kritik verteidigt. Bei einer Parteiveranstaltung betonte er, die seit 2014 geltende Regelung habe die Anerkennung von Kindererziehungszeiten von einem auf zweieinhalb Jahre verlängert. Dadurch könnten Frauen, die vor 1992 Kinder großgezogen haben, zusätzliche Rentenansprüche geltend machen. Söder wies darauf hin, dass viele dieser Frauen heute nur geringe Renten erhielten – eine Folge der Schwierigkeiten, Beruf und Familie damals zu vereinbaren.

Söder kritisierte scharf die Gegner der Mütterrente, insbesondere Medienvertreter mit hohen eigenen Rentenbezügen. Ihr Feldzug gegen die Leistung sei ungerechtfertigt angesichts der Opfer, die diese Frauen gebracht hätten. Gleichzeitig verwies er auf Neuankömmlinge in Deutschland, die Sozialleistungen erhielten, ohne zuvor in die Sozialversicherung eingezahlt zu haben. Die aktuelle Situation nannte er "nicht mehr tragbar".

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Der CSU-Vorsitzende würdigte den Einsatz der betroffenen Frauen, die ihr Leben lang für Kinder und Enkelkinder da gewesen seien. Ihre Leistungen verdienen Anerkennung – sowohl moralisch als auch finanziell.

Die ausgeweitete Mütterrente bleibt umstritten, doch Söder steht fest zu ihrer Beibehaltung. Die Regelung soll historische Ungerechtigkeiten ausgleichen, die Frauen trafen, die in Jahrzehnten mit geringerer Unterstützung Kinder großzogen. Die Debatte über Gerechtigkeit und Finanzierung des Systems dauert indes an.