10 December 2025, 22:40

SPD drängt Reiche zu schnelleren Fortschritten beim Industrie-Strompreis

Ein Zug auf Schienen mit elektrischen Kabeln oben, umgeben von Bäumen, Polen und Gebäuden, mit einem Wolkenkratzer und Himmel im Hintergrund.

SPD drängt Reiche zu schnelleren Fortschritten beim Industrie-Strompreis

SPD fordert mehr Tempo von Wirtschaftsministerin Reiche bei Industrie-Strompreis

Anreißer SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mehr Engagement gefordert. „Wir sorgen jeden Tag in dieser Koalition dafür, dass Arbeitsplätze in diesem Land gesichert sind und die Wirtschaft wieder wächst“, sagte Klüssendorf den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstagsausgabe). „Das hat für die SPD höchste Priorität.“ Im Koalitionsausschuss seien kürzlich zentrale Maßnahmen dazu beschlossen worden [...]

Veröffentlichungsdatum 10. Dezember 2025, 14:28 Uhr

Schlagwörter Politik und Gesetzgebung, Innenpolitik, Allgemeine Nachrichten

Artikeltext Deutschland treibt die Pläne voran, die Industrie-Stromkosten zu senken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Die Bundesregierung bestätigte, dass ab dem 1. Januar 2026 ein subventionierter Preis von 5 Cent pro Kilowattstunde eingeführt wird. Die Zustimmung der Europäischen Kommission stehe kurz vor dem Abschluss; Anträge sollen rückwirkend ab 2026 gelten und ab 2027 vollumfänglich wirksam werden.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betonte, das Vorhaben liege weiterhin im Zeitplan. Ziel sei es, die finanzielle Belastung energieintensiver Industrien zu verringern, damit diese wettbewerbsfähig bleiben und Beschäftigung gesichert wird. Wesentliche Beschlüsse – darunter der Strompreisplan und eine umfassendere Arbeitsagenturstrategie – seien kürzlich in den Koalitionsverhandlungen vereinbart worden.

Der subventionierte Strompreis greift ab 2026, wobei Frühantragsteller rückwirkend berücksichtigt werden. Sobald das Programm vollumfänglich läuft, soll es die Produktionskosten Schlüsselbranchen senken und dazu beitragen, die wirtschaftliche Position Deutschlands zu stabilisieren. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei der Europäischen Kommission, bevor die Umsetzung beginnt.