Spektakulärer Geldtransportraub: Drei Männer vor Gericht in Berlin
Vor dem Landgericht Berlin hat der Prozess gegen drei Männer begonnen, die beschuldigt werden, 5,6 Millionen Euro von einem Geldtransportunternehmen gestohlen zu haben. Der Raub ereignete sich vor vier Monaten – die Angeschuldigten sollen die Beute anschließend aufgeteilt und an verschiedenen Orten versteckt haben.
Die 28-, 29- und 37 Jahre alten Angeklagten müssen sich wegen bandenmäßigen Diebstahls verantworten. Zwei von ihnen waren zum Zeitpunkt der Tat bei dem betroffenen Unternehmen beschäftigt. Laut Staatsanwaltschaft wurde das erbeutete Geld in mehrere Teile aufgespalten und an unterschiedlichen Orten deponiert.
Das Verfahren soll bis zum 28. April dauern. Die Ermittlungsbehörden haben bereits rund 2,1 Millionen Euro sichergestellt, die mit dem Fall in Verbindung stehen. Die Anklage beantragt nun die Einziehung dieser Summe sowie weiterer 3,4 Millionen Euro, die als illegale Erträge gelten.
Im Falle einer Verurteilung droht den Männern der Verlust von insgesamt 5,5 Millionen Euro – bestehend aus beschlagnahmten und eingezogenen Geldern. Das Gericht muss nun prüfen, ob die Beweise die Vorwürfe des bandenmäßigen Diebstahls und der Geldwäsche stützen.






