27 November 2025, 00:16

Streit um Modernisierung der Scheidtobelbahn im Oberallgäu entbrannt

Kinder beim Skifahren vor einem Spielplatz mit drei Kindern und zwei Stühlen in der Mitte und Gebäuden, Bäumen, Bänken, Pfählen und einem Basketballfeld im Hintergrund.

Streit um Modernisierung der Scheidtobelbahn im Oberallgäu entbrannt

Pläne zum Ersatz der Sesselbahn Scheidtobelbahn durch eine moderne Sechsersesselbahn sorgen im Oberallgäu für Diskussionen. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) äußert Bedenken hinsichtlich der ökologischen Folgen des Projekts, während die lokalen Behörden betonen, dass die notwendigen Prüfungen bereits laufen. Die Fellhornbahn, Betreiberin der bestehenden Anlage, argumentiert, dass durch die Modernisierung die Gesamtzahl der Besucher nicht steigen werde.

Die aktuelle Scheidtobelbahn, die unter der Leitung von Johannes Krieg von der Fellhornbahn betrieben wird, soll am selben Standort durch eine moderne Sechsersesselbahn ersetzt werden. Laut Fellhornbahn wird sich die Gesamtkapazität nicht erhöhen, da eine benachbarte Anlage ohne Ersatz abgebaut wird.

Das Landratsamt prüft derzeit, ob die neue Bahn die Umweltauflagen erfüllt. Bei einer Genehmigung würde die Sechsersesselbahn die bestehende Sesselbahn ersetzen – Umweltschutzverbände bleiben jedoch von den Entscheidungsprozessen ausgeschlossen. Die Fellhornbahn versichert, dass sich durch die Umstellung das Besucheraufkommen in der Region nicht verändern werde.