Taiwan und Bayern stärken Partnerschaft in Bildung und Hochtechnologie
Ben SchmidtTaiwan und Bayern stärken Partnerschaft in Bildung und Hochtechnologie
Taiwan und Deutschland verbinden enge Beziehungen in Bildung und Handel, wobei beide Länder voneinander lernen und bewährte Praktiken austauschen. Ein kürzlicher Besuch eines hochrangigen taiwanischen Vertreters in Bayern unterstrich diese Partnerschaft. Professor Dr. Ian-Tsing Joseph Dieu, Taiwans oberster Repräsentant in München, traf sich mit lokalen Verantwortungsträgern, um die Zusammenarbeit zu vertiefen.
Professor Dieu, Generaldirektor des Taipeh-Vertretungsbüros in Deutschland, besuchte diese Woche das Rathaus von Landshut. Bürgermeister Alexander Putz empfing ihn und lud ihn zum berühmten Landshuter Hochzeitsfest ein. Das Treffen betonte die wachsende Verbindung zwischen Bayern und Taiwan.
Bildung ist seit Langem ein zentraler Kooperationsbereich. Taiwans duales Berufsausbildungssystem gilt in Deutschland, insbesondere in Bayern, als Vorbild. Gleichzeitig hat Taiwan seine eigenen Reformen in der beruflichen Bildung am deutschen Modell orientiert. Beide Systeme gelten heute weltweit als führend. Zudem spielt Taiwan eine entscheidende Rolle in der globalen Technologiebranche: Das Land produziert zwei Drittel aller Halbleiter und ist damit ein unverzichtbarer Partner für Deutschland und Bayern. Die Handelsbeziehungen zwischen den Regionen bleiben eng, besonders in der Hochtechnologie.
Der Besuch unterstrich die Bedeutung der taiwanisch-deutschen Beziehungen in Bildung und Wirtschaft. Die Einladung Landshuts zum Hochzeitsfest steht für den fortgesetzten kulturellen Austausch. Angesichts gemeinsamer Interessen in der Berufsausbildung und Halbleiterproduktion wird die Zusammenarbeit künftig noch weiter ausgebaut.