20 March 2026, 18:14

Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,47 Millionen Euro Lottogewinn – und scheitert kläglich

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige für ein Lotterielos mit zahlreichen Zahlen und Text, wahrscheinlich Anzeige von Lotterieergebnissen.

Lotterie-Betrug: Tankwart verbirgt Kunden-Millionengewinn - Gewinn verloren - Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,47 Millionen Euro Lottogewinn – und scheitert kläglich

Ein Tankstellenmitarbeiter in Grasbrunn bei München stahl im April 2024 den 1,477.777-Euro-Lottogewinn eines Kunden. Der Betrug flog auf, als der Angestellte drei Monate später versuchte, den Gewinn selbst einzulösen. Er wurde später verurteilt und erhielt eine Bewährungsstrafe.

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Der Vorfall begann, als ein Kunde an der Tankstelle in Grasbrunn ein Los für die Zusatzlotterie Spiel 77 abgab. Der Mitarbeiter prüfte den Schein, teilte dem Kunden jedoch mit, er habe nichts gewonnen. Statt den Zettel zurückzugeben, behielt er den Gewinnbeleg ein.

Im Juli 2024 versuchte der 31-Jährige, die 1,477.777 Euro bei der Lottozentrale in München abzuholen. Beamte wurden misstrauisch, als sie feststellten, dass er in derselben Filiale arbeitete, in der das Los verkauft worden war. Seine persönliche Mitarbeiterkennung führte ihn als Täter über, und der Anspruch wurde abgelehnt.

Der Fall kam im März 2026 vor dem Amtsgericht München zur Verhandlung. Der Angestellte gestand den Betrug und erhielt eine 15-monatige Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der eigentliche Gewinner blieb jedoch unbekannt – ohne den Originalschein kann er den Gewinn nicht geltend machen.

Der gestohlene Lottogewinn bleibt bis heute unausgezahlt, da der rechtmäßige Gewinner nie ermittelt wurde. Mit der Bewährungsstrafe für den Mitarbeiter ist das Verfahren zwar juristisch abgeschlossen, doch das Preisgeld gilt als verloren. Die Mitarbeiterregistrierung half dabei, den Betrug aufzudecken und die Auszahlung zu verhindern.

Quelle