11 February 2026, 20:27

"Tatort" dreht in München: Mordfall auf der Sicherheitskonferenz

Eine große Anzahl rechteckiger Betonplatten in verschiedenen Höhen, die in einem Gittermuster auf einem geneigten Feld angeordnet sind, mit einem blauen Himmel im Hintergrund.

"Tatort"-Ermittler bei Sicherheitskonferenz - "Tatort" dreht in München: Mordfall auf der Sicherheitskonferenz

Die neueste Folge Tatort spielt vor der hochbrisanten Kulisse der Münchner Sicherheitskonferenz. Diesmal dreht sich der Kriminalfall um die Ermordung einer jungen Dolmetscherin, die während der Veranstaltung in München arbeitete. Neue Beweise deuten darauf hin, dass sie bereits vor ihrem Tod gezielt ins Visier genommen wurde – was den Ermittlern zusätzliche Dringlichkeit verleiht.

Regie führt Lancelot von Naso, die Hauptrollen übernehmen Roman Knizka, Sophie von Kessel und Björn Bengtsson. Die Dreharbeiten werden an diesem Sonntag in München abgeschlossen; Ferdinand Hofer und Carlo Ljubek verkörpern das neue Ermittlerduo, das den Fall lösen soll.

Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) ist seit langem ein Treffen der globalen Elite – und damit ein komplexer Schauplatz für eine Mordermittlung. Die diesjährige Ausgabe, die vom 13. bis 15. Februar 2026 in München stattfindet, wird alle Rekorde brechen: Mit 65 Staats- und Regierungschefs sowie 98 Außen- und Verteidigungsministern – im Vorjahr waren es 42 bzw. 87 – wird sie so hochkarätig besetzt sein wie nie. Delegationen aus den USA, der Ukraine, Deutschland und anderen Schlüsselländern werden teilnehmen, ebenso wie führende internationale Sicherheitsorganisationen.

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig: Diplomatenimmunität, undurchdringliche Machtnetzwerke und strenge Vertraulichkeitsregeln erschweren die Arbeit der Kommissare. Nur ein kleines Filmteam – darunter die beiden Hauptermittler – erhält Zugang zum eigentlichen Konferenzgelände in München.

Hinter den Kulissen läuft die Zeit davon: Das Produktionsteam muss die Dreharbeiten bis Sonntag in München abschließen. Die Spannung der Folge speist sich aus dem rätselhaften Tod der Dolmetscherin, deren Spuren auf eine geplante Verfolgung noch vor der Tat hindeuten. Die Ermittler bewegen sich in einer Welt, in der Geheimnisse so eisern bewacht werden wie die nationale Sicherheit.

Am Wochenende fallen die letzten Klappen für den Tatort-Dreh in München – und mit ihm entsteht ein hochpolitischer Krimifall. Die Ausstrahlung fällt zeitlich mit der realen Konferenz zusammen, bei der sich die Weltelite unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen in München trifft. Mit diplomatischen Hürden und verdeckten Motiven als Hindernisse spiegelt die Herausforderung für die Ermittler die realen Komplexitäten der MSC in München selbst wider.