05 November 2025, 12:22

Telefónica präsentiert 'Transform & Grow'-Plan zur Vereinfachung der Operationen und Stärkung der europäischen Präsenz

Ein Mobiltelefon mit Text im Vordergrund und einem Fernseher in der Mitte, der Bilder von elektronischen Geräten und Text auf seinem Bildschirm zeigt.

Telefónica präsentiert 'Transform & Grow'-Plan zur Vereinfachung der Operationen und Stärkung der europäischen Präsenz

Die Telefónica Group unter der Führung des neuen Vorstandsvorsitzenden Marc Murtra hat einen strategischen Plan vorgelegt, um ihre Geschäftsabläufe zu vereinfachen und ihre Präsenz in Europa auszubauen. Das Unternehmen strebt an, sich zu einem weltweiten Spitzenanbieter im Telekommunikationssektor zu entwickeln – mit Fokus auf den Schlüsselmärkten Spanien, Brasilien, Großbritannien und Deutschland. Die unter dem Motto *"Transform & Grow" (Umgestalten & Wachsen) vorgestellte Strategie sieht vor, die Abläufe durch die Zentralisierung von Netzwerk- und Betriebsprozessen in Spanien effizienter zu gestalten. Telefónica will dabei das erwartete jährliche Marktwachstum von 1,5 Prozent im europäischen Telekommunikationssektor zwischen 2024 und 2028 nutzen. Murtra, der die Strategie beim *Capital Markets Day* präsentierte, räumte ein, dass in Deutschland – dem größten europäischen Markt der Gruppe – Handlungsbedarf bestehe, ging auf konkrete Maßnahmen jedoch nicht näher ein. Gleichzeitig wies das Unternehmen Gerüchte über eine mögliche Zusammenarbeit mit 1&1 zurück. Auch eine Übernahme oder Kooperation mit Vodafone in Deutschland stehe nicht zur Debatte. Im Rahmen der personellen Veränderungen gilt Jörg Kablitz, bisheriger Chef von PayPal Deutschland, als Favorit für die Nachfolge an der Spitze von Telefónica Deutschland. Die endgültige Entscheidung obliegt jedoch dem Aufsichtsrat der Telefónica AG in München. Mit Murtra an der Spitze setzt die Telefónica Group mit ihrem *"Transform & Grow"-Plan auf eine Straffung der Strukturen und die Nutzung des europäischen Marktwachstums. Trotz Spekulationen strebt das Unternehmen derzeit keine Partnerschaften in Deutschland an. Die künftige Führung von Telefónica Deutschland bleibt in den Händen des Aufsichtsrats.