Tödlicher Neujahrsausflug: Wanderer stirbt nach Sturz bei der Enzianhütte
Johanna MüllerTödlicher Neujahrsausflug: Wanderer stirbt nach Sturz bei der Enzianhütte
Neujahrswanderung in der Nähe der Enzianhütte endet tödlich für 60-Jährigen
Eine Wanderung am Neujahrstag in der Nähe der Enzianhütte endete für einen 60-jährigen Mann tragisch. Bei einem Vater-Sohn-Ausflug rutschte der ältere Wanderer auf vereistem Gelände ab. Rettungskräfte eilten zum Unfallort, konnten den Mann aber nicht mehr retten.
Der Unfall ereignete sich am 1. Januar 2026, als die beiden in der Nähe der Enzianhütte unterwegs waren. Der Mann verlor auf dem schneebedeckten Hang den Halt und rutschte etwa 200 Meter den Abhang hinunter. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen.
Sein Sohn blieb unverletzt und wurde später von Bergrettern sicher ins Tal gebracht. Das Team des Rettungshubschraubers "Gallus 1" barg den Leichnam des Opfers aus dem steilen, vereisten Gelände. Es war bereits der dritte schwere Vorfall in der Region innerhalb weniger Tage: Am 29. Dezember hatten Retter einem Wanderer geholfen, der bei einer Nachtwanderung von einem Fuchs gebissen worden war. Zwei Tage später musste ein eingeklemmter Spaziergänger in der Nähe der Heini-Klopfer-Skiflugschanze gerettet werden, nachdem er auf vereistem Boden festsaß. Der Mann erreichte zwar den Weg zurück, konnte wegen seiner Verletzungen aber keinen Notruf absetzen. Der Rettungshubschrauber "Christoph 17" flog ihn noch vor Einbruch der Dunkelheit ins Krankenhaus. An Silvester verletzte sich ein weiterer Bergsteiger schwer auf dem Weg zur Enzianhütte. Die Polizei bittet nun Zeugen, sich mit Hinweisen zum tödlichen Unfall zu melden.
Der 60-jährige Wanderer starb, nachdem er auf einem vereisten Pfad in der Nähe der Enzianhütte ausgerutscht war. Sein Sohn wurde von Einsatzkräften sicher ins Tal gebracht. Die Behörden ermitteln weiterhin zu den Umständen der Tragödie.