11 April 2026, 02:13

Trumps Name prägt bald Geld, Gebäude und US-Geschichte auf ewig

Goldmünze mit einem Porträt von William Howard Taft, beschriftet mit "Präsident der Vereinigten Staaten", auf einem weißen Hintergrund.

Trumps Name prägt bald Geld, Gebäude und US-Geschichte auf ewig

Ehemaliger US-Präsident Donald Trump hinterlässt weiterhin seine Spuren in amerikanischen Institutionen, auf Währung und an markanten Orten. Zu den jüngsten Vorhaben gehören die Platzierung seines Namens auf einem neuen 100-Dollar-Schein, die Umbenennung eines bedeutenden Kulturzentrums und sogar Vorschläge für architektonische Veränderungen am Weißen Haus. Diese Schritte reiht er in eine lange Tradition ein, seinen Namen auf alles zu prägen – von Hotels bis hin zu staatlichen Schecks.

Trumps neuester Vorstoß für mehr Sichtbarkeit begann mit einer 1-Dollar-Goldmünze, die sein Konterfei trägt und zum 250. Jahrestag der USA herausgegeben wurde. Dies folgt auf frühere Branding-Maßnahmen wie die Trump Gold Card – ein VIP-Visumprogramm für wohlhabende Ausländer, die bereit waren, fünf Millionen Dollar für einen dauerhaften Aufenthalt in den USA zu zahlen.

Noch vor seinem Einstieg in die Politik baute Trump seinen Ruf auf, indem er seinen Namen mit Luxusgütern verband – von Hotels über Golfplätze bis hin zu Wodka. Sein Wahlkampfstart 2015 fand im Foyer des Trump Tower statt und unterstrich damit die Omnipräsenz seiner Marke.

Nun wird ein neuer 100-Dollar-Schein, dessen Ausgabe für Juni geplant ist – pünktlich zu Trumps 80. Geburtstag – sowohl seine Unterschrift als auch die des Finanzministers Scott Bessent tragen. Damit wäre es das erste Mal, dass die Unterschrift eines noch lebenden US-Präsidenten auf einer Banknote erscheint. Schon während seiner ersten Amtszeit sorgte Trump dafür, dass sein Name auf den COVID-19-Hilfsschecks stand, die an die Bürger verschickt wurden.

Doch Trump beschränkt sich nicht auf Währung: Er veranlasste auch strukturelle Änderungen. Eigenmächtig benannte er das Kennedy Center um, um seinen eigenen Namen einzufügen – was auf Widerstand bei Demokraten und Kennedy-Anhängern stieß. Ein republikanischer Abgeordneter schlug zudem vor, den Washingtoner Flughafen Dulles International Airport nach ihm zu benennen. Darüber hinaus sollen ein neuer Ballsaal, ein Besucherzentrum und ein Triumphbogen in Washington und am Weißen Haus sein Erbe in Stein meißeln.

Trumps Bestrebungen, seinen Namen in die US-Geschichte einzuschreiben, reichen von Geld bis zu Monumenten. Der neue 100-Dollar-Schein, architektonische Projekte und Umbenennungsinitiativen sorgen dafür, dass seine Präsenz im ganzen Land sichtbar bleibt. Diese Schritte spiegeln ein übergreifendes Muster persönlicher Markenbildung wider, das bereits vor seiner Präsidentschaft begann und weiterhin nationale Institutionen prägt.

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