TSV 1860 München unter Zeitdruck: Nur 15 Tage für die Trainer-Suche
TSV 1860 München sucht nach neuem Cheftrainer – nur 15 Tage für eine Lösung
Nach der Trennung von Patrick Glöckner steht der TSV 1860 München vor der dringenden Aufgabe, einen neuen Cheftrainer zu finden. Der Verein hat nur noch 15 Tage Zeit, um einen dauerhaften Nachfolger zu verpflichten. Bis dahin übernehmen Übergangsregelungen die Leitung bei den anstehenden Spielen gegen Viktoria Köln und den SV Wehen Wiesbaden.
Glöckners Abgang hinterlässt eine Lücke im Trainerstab. Alper Kayabunar, aktuell Verantwortlicher für die zweite Mannschaft, wird die nächsten beiden Partien betreuen. Da ihm jedoch die erforderte Fußball-Lehrer-Lizenz fehlt, scheidet er als langfristige Option aus.
Falls bis zum Stichtag kein externer Kandidat gefunden wird, könnten entweder Kayabunar oder Manfred Paula – der über die notwendige Proficlizenz verfügt – vorläufig einspringen. Der Verein hat bereits mehrere mögliche Nachfolger kontaktiert, darunter Eugen Polanski, Markus Anfang, Thomas Wörle und Jens Wissing. Auch die Namen Michael Köllner und Peter Pacult sind in die Gespräche eingebracht worden.
Die Eile erklärt sich nicht nur durch Glöckners Abgang, sondern auch durch die anstehende Neuordnung im sportlichen Bereich: Dr. Christian Werner soll künftig eine Führungsposition im Verein übernehmen – allerdings nicht als Geschäftsführer. Priorität hat für die "Löwen" jedoch die Verpflichtung eines qualifizierten Trainers, der das Team über die Interimsphase hinaus führen kann.
Die Zeit drängt: Die nächsten beiden Spiele wird Kayabunar leiten, doch der Fokus liegt auf der Verpflichtung eines erfahrenen Externen. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet, um die sportliche Führung zu stabilisieren.






