Ulmer Rathaus fällt an Narren – bis Fasching Dienstag bleibt die Macht bei den Jecken
Johanna MüllerUlmer Rathaus fällt an Narren – bis Fasching Dienstag bleibt die Macht bei den Jecken
Das Ulmer Rathaus ist in Narrenhand gefallen – zumindest bis zum Fasching Dienstag. Während der Fasnetsfeiern hat die Stadt ihre traditionelle "fünfte Jahreszeit" erlebt: Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger verteidigten ihre Ämter in voller Verkleidung. Doch ihr Widerstand war gegen die spielerische Machtübernahme chancenlos.
Die Ulmer Narren stürmten im Rahmen der jährlichen Fasnetsfeierlichkeiten das Rathaus. Als "Super Martin" und Prinzessin Peach kostümiert, leisteten die beiden Bürgermeister symbolischen Widerstand. Sie stellten sich Mutproben wie Limbo-Tanzwettbewerben, dem Bau menschlicher Pyramiden und kniffligen Quizfragen.
Trotz aller Bemühungen mussten die Bürgermeister schließlich kapitulieren. Die Stadtverwaltung hatte die Aktion längst als liebgewonnene Tradition akzeptiert. Bis zum Ende der Karnevalszeit bleibt das Rathaus nun in Narrenhand.
Bis zum Faschingsdienstag bleibt das Rathaus in der Obhut der Jecken. Die scherzhafte Niederlage der Bürgermeister markiert ein weiteres Jahr voller Fasnetsfreuden in Ulm. Mit dem Ende der Feierlichkeiten kehrt dann wieder der normale Betrieb ein.






