26 June 2026, 08:11

UN-Innovationsbeschleuniger in München kämpft mit Agrartechnik gegen globalen Hunger

Wie das Weltnahrungsprogramm der Vereinten Nationen die Landwirtschaftsinnovation unterstützt

UN-Innovationsbeschleuniger in München kämpft mit Agrartechnik gegen globalen Hunger

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat einen Innovationsbeschleuniger für die Landwirtschaft ins Leben gerufen, um den globalen Hunger zu bekämpfen. Derzeit leiden weltweit 795 Millionen Menschen an Hunger. Die Initiative zielt darauf ab, Lösungen voranzutreiben, die die Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit verbessern.

Der in München ansässige Beschleuniger erhält Fördergelder vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Auswärtigen Amt sowie dem Freistaat Bayern. Er unterstützt bereits über 12 Projekte in 10 Ländern, wobei er Verträge oder Lizenzvereinbarungen statt direkte Investitionen anbietet.

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Bei der Auftaktveranstaltung wurden acht Projekte ausgewählt, um ihre Ideen vorzustellen. Dazu gehörten mVAM, AgriUp, Transformers, WeFarm, ShareTheMeal, Digital Green, Akorion sowie die Digitale Bauernfeldschule der Welthungerhilfe. Der Innovationsbeschleuniger sucht nun nach weiteren Innovationen und strebt an, bis zu 20 Projekte insgesamt zu fördern.

Das übergeordnete Ziel des WFP ist es, den weltweiten Hunger bis 2030 durch direkte Hilfe vor Ort und die Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen zu beenden. Fortschritte in der Agrartechnologie zeigen Potenzial, um Landwirten effizientere und nachhaltigere Arbeitsmethoden zu ermöglichen.

Der Erfolg des Innovationsbeschleunigers wird daran gemessen, wie vielen Menschen er hilft, dem Hunger zu entkommen. Das Programm bleibt offen für Partnerschaften mit Start-ups und Unternehmer:innen außerhalb des WFP. Der Fokus liegt weiterhin auf praktischen, skalierbaren Lösungen zur Bekämpfung von Ernährungsunsicherheit.

Quelle