Uwe Emmert tritt nach zwölf Jahren als Bürgermeister von Wilhermsdorf zurück
Elias BraunUwe Emmert tritt nach zwölf Jahren als Bürgermeister von Wilhermsdorf zurück
Uwe Emmert wird Ende April 2023 als Bürgermeister von Wilhermsdorf zurücktreten. Nach zwölf Jahren im Amt verzichtet er auf eine dritte Amtszeit. Sein Abschied folgt auf eine Phase, die sowohl von persönlichen Herausforderungen als auch von bedeutenden lokalen Erfolgen geprägt war.
Emmert übernahm 2011 erstmals das Bürgermeisteramt und hat Wilhermsdorf seitdem durch zahlreiche langfristige Projekte geführt. Zu seinen wichtigsten Leistungen zählt die Erschließung des Wohngebiets West sowie die Modernisierung des Heizungsnetzes im Schulgebäude. Zudem trieb er die Planung für eine neue Grundschule voran, um den künftigen Bildungsbedarf der Gemeinde zu decken.
Eines seiner sichtbarsten Vermächtnisse ist die Freizeitanlage am Umspannwerk. Das Gelände bietet den Bürgern mit einer Pumptrack-Anlage und einem Fußballplatz heute neue Freizeitmöglichkeiten. Trotz dieser Erfolge blieb Emmerts Amtszeit nicht von Schicksalsschlägen verschont: Er musste persönliche Verluste verkraften, darunter den plötzlichen Tod eines jungen Kollegen und engen Freundes.
Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt bleibt Emmert der Kommunalpolitik verbunden. Er hat bestätigt, weiterhin im Kreistag des Landkreises Fürth mitwirken zu wollen. Seine Nachfolgerin, Alexandra Zipfel von der Freien Wählergemeinschaft, wird das Amt im Mai 2023 übernehmen.
Emmert hinterlässt eine Gemeinde, die von zwölf Jahren seiner Führung geprägt ist. Die neue Grundschule, die modernisierte Infrastruktur und die erweiterten Freizeiteinrichtungen zeugen von seinem Wirken. Durch seine weitere Tätigkeit im Kreistag wird er auch künftig an regionalen Entscheidungsprozessen mitwirken.






