15 January 2026, 03:15

Vanessa Herzogs Olympiatraum wackelt: Rückenverletzung gefährdet vierte Teilnahme

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Eisschnellläufers in Aktion auf dem Eis, der einen Helm und Eislaufschuhe trägt und im Hintergrund einige unscharfe Personen zu sehen sind.

Vanessa Herzogs Olympiatraum wackelt: Rückenverletzung gefährdet vierte Teilnahme

Vanessa Herzogs Hoffnung auf vierte Olympiateilnahme in Gefahr

Die österreichische Eisschnellläuferin Vanessa Herzog bangt um ihre Teilnahme an ihren vierten Olympischen Spielen. Eine schwere Rückenverletzung hindert sie derzeit am Training. Ärzte werden das Ausmaß der Verletzung am Donnerstag in einer MRT-Untersuchung genauer begutachten.

Die Probleme begannen mit einem Sturz während des Weihnachtstrainings. Dieser Vorfall scheint die aktuelle Verletzung ausgelöst zu haben, die sich seitdem verschlimmert hat. Starke Nervenschmerzen zwangen Herzog, ein Trainingslager in Inzell vorzeitig zu beenden – ein herber Rückschlag für ihre Vorbereitungen.

Die Verletzung hat sie bereits ein wichtiges Rennen gekostet: den Weltcup in Inzell, der als letzte Wettbewerbsprobe vor den Spielen gedient hätte. Mit dem 1.000-Meter-Rennen am 9. Februar und den 500 Metern am 15. Februar bleibt ihre Teilnahme höchst ungewiss. Sollte sie absagen, steht noch kein Ersatz für ihre Starts fest. Österreich hat bereits Olympische Quotenplätze für Gabriel Odor, Alexander Farthofer, Jeannine Rosner und Nicolas Andermann gesichert. Herzog hatte sich für beide Distanzen – 500 und 1.000 Meter – qualifiziert, doch ihr Gesundheitszustand gefährdet nun diese Starts ernsthaft.

Die MRT-Untersuchung am Donnerstag wird zeigen, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist. Ohne klare Diagnose bleibt ungewiss, ob Herzog in Milano-Cortina an den Start gehen kann. Der Verband hat bisher keine Notfallpläne für ihre Rennen bekannt gegeben.