22 December 2025, 12:29

Vatikan Neuzeichnung der Diözesangrenze

Eine Kirche ist prominent in der Mitte des Bildes zu sehen.

Vatikan Neuzeichnung der Diözesangrenze - Vatikan Neuzeichnung der Diözesangrenze

Vatikan zieht Diözesegrenzen neu

Vatikan zieht Diözesegrenzen neu

Vatikan zieht Diözesegrenzen neu

  1. Dezember 2025, 10:33 Uhr

Der Vatikan hat eine Neuordnung der Grenzen zwischen dem Bistum Eichstätt und dem Erzbistum Bamberg genehmigt. Die Änderung, die am 1. Januar 2026 in Kraft tritt, geht auf einen Vorschlag von Kardinal Christoph Schönborn zurück und soll Priestermangel entgegenwirken sowie die seelsorgerische Effizienz verbessern. Betroffen sind nur wenige hundert Katholiken.

Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien, hatte die neue Grenzziehung erstmals angeregt. Die vatikanischen Behörden billigten den Plan am 21. Dezember 2025 offiziell und begründeten dies mit pastoraler Notwendigkeit und dem Bedarf nach effizienterer Verwaltung.

Nach der Neuregelung wechseln mehrere Gemeinden in der Nähe von Ansbach offiziell zum Bistum Eichstätt. Gleichzeitig wird die Pfarrei St. Gabriel im Süden Nürnbergs von Eichstätt an das Erzbistum Bamberg überstellt. Von der Umstrukturierung betroffen sind 340 Katholiken in Nürnberg und 411 in Ansbach. Kirchenvertreter bezeichneten die Änderung als fairen Ausgleich in Bezug auf die Verteilung der Kirchensteuer. Die angepasste Grenze berücksichtigt zudem die aktuelle seelsorgerische Praxis und hält die Belastungen für die örtlichen Gemeinden gering.

Die Grenzänderung tritt zu Beginn des Jahres 2026 in Kraft. Ziel ist es, die Kirchenverwaltung zu straffen und gleichzeitig Störungen auf ein Minimum zu beschränken. Beide Diözesen haben den Regelungen zugestimmt und sorgen so für einen reibungslosen Übergang der betroffenen Pfarreien.