19 April 2026, 18:16

Verbrauchertrends 2025: Warum Chinesen optimistisch kaufen und Deutsche zögern

Ein Einkaufswagen voller Lebensmittel steht vor einer Weltkarte, die die Rolle des E-Commerce im globalen Handel und der Nachhaltigkeit symbolisiert.

Verbrauchertrends 2025: Warum Chinesen optimistisch kaufen und Deutsche zögern

Eine neue Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zeigt auf, wie sich die Verbrauchertrends bis 2025 verändern. Die Untersuchung offenbart deutliche Unterschiede in der Zukunftszuversicht zwischen China und Deutschland sowie sich wandelnde Einkaufsgewohnheiten. Die international tätige Strategieberatung mit Sitz in München analysierte zudem, welche Faktoren heute Kaufentscheidungen beeinflussen.

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Laut der Erhebung blicken 85 Prozent der chinesischen Verbraucher optimistisch in die Zukunft. In Deutschland hingegen zeigen sich 52 Prozent eher pessimistisch. Trotz dieser unterschiedlichen Stimmungslagen planen 66 Prozent aller Befragten, im kommenden Jahr mehr auszugeben – als Gründe nennen sie sowohl steigende Kosten als auch ein gestiegenes Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung.

Preis, Qualität und Markenreputation bleiben weiterhin die wichtigsten Kriterien beim Kauf. Doch die Bedeutung der Einkaufskanäle unterscheidet sich: Online-Plattformen punkten mit niedrigeren Preisen, Bequemlichkeit und einem größeren Produktangebot. Stationäre Geschäfte werden dagegen besonders wegen der persönlichen Beratung und des Einkaufserlebnisses geschätzt.

Fast die Hälfte der Befragten – 48 Prozent – nutzt mittlerweile Social Commerce, um neue Produkte zu entdecken. Weitere 38 Prozent wollen ihren Online-Einkauf im Jahr 2025 ausbauen. Die Ergebnisse stammen von Roland Berger, einer 1967 gegründeten Strategieberatung, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von über einer Milliarde Euro verzeichnete.

Die Studie verdeutlicht eine wachsende Abhängigkeit vom digitalen Handel, während der traditionelle Einzelhandel weiterhin relevant bleibt. Zwar wird die Konsumbereitschaft 2025 voraussichtlich steigen, doch die wirtschaftliche Zuversicht variiert je nach Region. Unternehmen könnten gezwungen sein, sich an diese veränderten Präferenzen – sowohl online als auch offline – anzupassen.

Quelle