19 April 2026, 10:14

Vier Tonnen vergiftete Tomaten aus China in Russland beschlagnahmt – tödliches Virus entdeckt

Eine Person mit einem Bund grüner Tomaten, die an einer Pflanze mit Mehltau infiziert sind, hält die Hand auf der linken Seite des Bildes.

Vier Tonnen vergiftete Tomaten aus China in Russland beschlagnahmt – tödliches Virus entdeckt

In Krasnojarsk wurde eine vier Tonnen schwere Tomatenlieferung aus China entdeckt, die mit einem gefährlichen Pflanzenvirus belastet war. Die infizierte Partie wurde im vorübergehenden Lager des Zollterminals Agroterminal-Tamozhnya beschlagnahmt, bevor die Behörden das Vorhandensein des Tomaten-Braunen Rugose-Frucht-Virus (ToBRFV) bestätigten. Die gesamte kontaminierte Ware soll nun vernichtet werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Die Entdeckung gelang dem russischen Agraraufsichtsamt Rosselchosnadsor, das das Virus identifizierte. Dieses kann innerhalb einer Woche ganze Gewächshausbestände vernichten. Infizierte Pflanzen haben keine Überlebenschance, weshalb sofortiges Handeln erforderlich ist.

Das Virus breitet sich leicht durch direkten Kontakt zwischen Pflanzen aus. Es kann aber auch über verunreinigte Werkzeuge, Hände, Kleidung oder Erde übertragen werden. Selbst bestäubende Insekten wie Bienen und Hummeln bergen ein Übertragungsrisiko.

Um den Ausbruch einzudämmen, ordneten die Behörden die Verbrennung der gesamten Lieferung an. Dies entspricht strengen Vorschriften, die vorsehen, dass sämtliches infiziertes Pflanzenmaterial bei Entdeckung sofort vernichtet werden muss. Die befallenen Tomaten werden durch Verbrennung beseitigt, um jede Gefahr einer Ausbreitung des Virus auf heimische Betriebe auszuschließen. Die schnelle Reaktion soll Russlands Tomatenernte vor einer Krankheit schützen, die sich rasant ausbreitet und keine Überlebenden zurücklässt. Rosselchosnadsor überwacht weiterhin Importe auf ähnliche Bedrohungen.

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