31 December 2025, 22:31

Vierschanzentournee: Wer hält die Rekordmarken auf den legendären Schanzen?

Menschen auf einem Hügel auf der rechten Seite, ein Mann springt nach links, mit Bäumen und Hügeln im Hintergrund.

Vierschanzentournee: Wer hält die Rekordmarken auf den legendären Schanzen?

Die Vierschanzentournee gilt als das prestigeträchtigste Ereignis im Skispringen jeder Saison. Die Athleten stellen sich auf vier legendären Schanzen in Deutschland und Österreich der Herausforderung, von denen jede ihre eigenen Rekordweiten vorweisen kann. Zwar hält kein einzelner Springer, wie Dawid Kubacki, den absoluten Turnierrekord, doch zwei Sportler teilen sich mit 145 Metern den längsten offiziellen Sprung.

Das Turnier findet an vier ikonischen Orten statt: Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Jede Schanze war im Laufe der Jahre Schauplatz außergewöhnlicher Leistungen. Den Rekord auf Oberstdorfs Schattenbergschanze hält seit 2003 Sigurd Pettersen mit 143,5 Metern, während Dawid Kubacki 2019 auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen einen 145-Meter-Sprung stand.

Der Rekord auf Innsbrucks Bergiselschanze liegt bei 138 Metern, aufgestellt von Michael Hayböck im Jahr 2015. Zwar erreichte Markus Eisenbichler dort 2022 im Training 139 Meter, doch der offizielle Rekord blieb unverändert. Der Schanzenrekord in Garmisch-Partenkirchen gehört ebenfalls Hayböck, der 2025 beeindruckende 145 Meter sprang. Der längste Sprung in der Geschichte der Vierschanzentournee beträgt 145 Meter – eine Marke, die sowohl Hayböck als auch Kubacki erreichten. Allerdings hält kein einzelner Springer den Rekord für den weitesten Sprung über alle Wettbewerbe hinweg, da die Turnierstatistiken sich auf die Leistungen an den einzelnen Schanzen konzentrieren.

Die Vierschanzentournee bleibt weiterhin eine Bühne für Spitzenleistungen im Skispringen auf einigen der anspruchsvollsten Schanzen der Welt. Mit Rekorden, die sich über verschiedene Austragungsorte und Jahre verteilen, ist der Wettbewerb nach wie vor ein Test auf Konsistenz und Können. Die 145-Meter-Marke, erreicht von Hayböck und Kubacki, bleibt der Maßstab für künftige Teilnehmer.